Hier geht es zurück ins Jahr 2012

Honigseminar mit 16 Teilnehmern

2012 12 01 Honigseminar webWer seinen Honig im Einheitsglas des Deutschen Imkerbundes unter der Marke "Echter Deutscher Honig" vermarkten will braucht einen entsprechenden "Sachkundenachweis" Zu diesem Zweck veranstaltete der Imkerverein Hauenstein am 1. Dezember 2012 ein eintägiges Honigseminar. Referent war Armin Spürgin, der erfahrene Fachberater für Imkerei am Regierungspräsidium in Freiburg. Zielgruppe des Kurses waren natürlich in erster Linie die vielen "Neumitglieder" aus dem diesjährigen Imkergrundkurs. Es nutzten aber auch einige "Altmitglieder" die Gelegenheit um ihre Kenntnisse aufzufrischen. Neben dem Umgang mit Honig, dessen Gewinnung, Lagerung und Verkaufsvorbereitung wurden auch die Lebensmittelhygiene und rechtliche Aspekte behandelt. Jeder Teilnehmer hatte Gelegenheit selbst einige Gläser Honig abzufüllen und zu etikettieren. Bei dieser interessanten und informativen Veranstaltung erfuhren nicht nur die neuen Mitglieder alles was sie über Honig wissen müssen, auch die restlichen Teilnehmer lernten wieder ein wenig mehr über das Produkt ihrer Bienen und konnten nützliche Kniffe mit nach Hause nehmen.

Der Kindergarten Rotzel noch kurz vor der Winterruhe am Lehrbienenstand

2012 10 16 Kindergarten RotRelativ spät im Jahr bekam der Lehrbienenstand noch Besuch von 32 Kindern des Kindergartens Rotzel. Die eine Hälfte der jungen Besucher kam in Begleitung einiger Eltern am 16. Oktober, die andere am 17. Oktober 2012 vorbei.

Da die Bienen um dieser Jahreszeit schon an der Grenze zur Winterruhe stehen, konnte leider kein großer Flugbetrieb mehr beobachtet werden. Auch waren keine Bienenmänner (Drohnen) mehr da. Diese wurden schon, als das Bienenvolk sie bis zum nächsten Frühjahre nicht mehr brauchte, als unnütze Fresser vertrieben. 2012 10 16 Kinderg Rotzel2Als ein Bienenvolk geöffnet wurde, waren also "nur" noch die weiblichen Exemplare zu Hause. Jedes Kind wollte natürlich die Königin finden. Als sie dann auch gefunden wurde sahen die Kinder sofort, dass es sich um eine sehr junge Königin handeln musste. Sie erkannten es an dem gelben Punkt auf ihrem Rücken, denn das hatten sie schon erfahren, dass für jedes Geburtsjahr eine andere Farbe aufgebracht wird und gelb steht derzeit für das Jahr 2012. Wie und mit was solche Farbpunkte aufgebracht werden wurde dann noch praktisch ausprobiert. Wer wollte durfte sich einen Fingernagel gelb bemalen lassen. Die obligatorischen Brötchen mit den verschiedenen Honigsorten schmeckten und trösteten über den geringen Bienenflug hinweg.  Als Dank gab es zum Abschluss für Rolf Briegel, den Betreuer des Lehrbienenstandes, ein musikalisches Ständchen, das ihm sehr gefiel und über das er sich sehr freute.

Bergwanderung 2012 aufs Stanserhorn

*** hier geht es zum ausführlichen Artikel ***

2012 09 16 Wanderung GruppeAm 16. September war es wieder Zeit für die jährliche Bergwanderung des Imkervereins Hauenstein. Wie jedes Jahr wurde die Wanderung von unserem Mitglied Erwin Ebner geplant und auch geführt. Diesmal waren es 17 Wanderer die sich bei bestem Wetter in  Richtung des Schweizer Kantons Nidwalden und aufs Stanserhorn aufmachten. Nach anderthalb Stunden Autofahrt bis Dallenwil stieg man im Ort in die "kleine" Seilbahn nach Wiesenberg um. 2012 09 16 Wanderung BlickOben angekommen ging es dann endlich zu Fuss weiter. Das erste Gipfelkreuz war am Blatti mit seinen 1564 m ü. NN. erreicht.  Der größte Teil des Aufstieges war geschafft und zum Stanserhorn ging es etwas "flacher" die restlichen 333 m nach oben.  Oben hatte man eine Rundumsicht zu den nahen Alpengipfeln, aber auch zu den Vogesen und in den Schwarzwald.  Der Abstieg führte steil hinab zum Oberen Holzwang auf 1420  m ü. NN. und weiter nach Sulzmattli und Stanglisbüel auf 1094 m ü. NN.  An der Seibahnstation angekommen kamen wir mit deren Betreuer Beat Gut ins Gespräch. 2012 09 16 Wanderung beatEs stellte sich heraus, dass er selbst Imker von 16 Bienenvölkern ist. Beat erklärte uns wie die Vergetation der Bienenweide vom Tal ausgehend im Laufe des Jahres immer höher steigt und auch von der einen zur anderen Talseite wechselt. Durch diese, dank des Höhenunterschiedes, klimatische Verzögerung haben seine Bienen eine sehr lange Trachtperiode. Seine Ernten sind entsprechend hoch. Dieses Jahr hätte er mit  400 kg (25 kg pro Volk) ein schlechtes Jahr gehabt, normalerweise ernte er das doppelte. Gerne hätten wir mit Beat noch weiter gesprochen, aber am Ende waren auch die letzten dran in die 4rer Gondel einzusteigen und ins Tal hinabfahren. Bei viel Verkehr waren wir Abends wieder zurück in Laufenburg.

Besuch unserer Schweizer Nachbarn

2012 09 08 Besuch CH

Auch die Imkerkollegen unseres Nachbarvereins im schweizerischen Laufenburg und Umgebung führten einen Grundausbildungskurs für angehende Imker/innen durch. Am Ende der zweijährigen Ausbildung ist es dort üblich einen größeren Bienenstand außerhalb des Vereinsgebietes zu besuchen.  Diesmal war unser Lehrbienenstand im Andelsbachtal das Ziel. 

Rolf Briegel (Betreuer des LBS) und Bernward Lohr (1. Vorsitzender des IV Hauenstein) konnten deshalb am 08. September 2012 die neuen Schweizer Kollegen mit ihrem Ausbilder Gottfried Herzog begrüßen. Dabei wurden der Lehrbienenstand, der Verein mit seinen Aktivitäten, aber auch die Strukturen der deutschen Imkerei vorgestellt. Im Besonderen wurde auf die Unterstützung der Bieneninstitute sowie des Regierungspräsidiums im Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie der Bienengesundheit eingegangen.

Bei der Varroabekämpfung konnten Parallelen feststellt werden. Beiderseits des Rheins wird hauptsächlich mit Ameisensäure im Liebig-Dispenser gearbeitet. Die Betriebsweise mit Magazinen und der am Lehrbienenstand vorhandenen Hinterbehandlungsbeuten mit Auszugsschienen wurde gezeigt.  Anerkennend wurde dabei die Friedfertigkeit der Bienen zur Kenntnis genommen, die wie sonst auch ein Arbeiten im T-Shirt erlaubten. Weitere imkerliche Informationen wurden gegenseitig in Gesprächen und Diskussionen ausgetauscht, so dass der Nachmittag für beide Seiten informativ und kurzweilig verlief.

Jahresausflug zur Imkerei der Familie Riche
in Traubach le Bas im Elsass

Frühmorgens startete die Fahrt am 29. Juli 2012 bei regnerischem Wetter Richtung Elsass. Schon bald lichteten sich die Wolken und rechtzeitig zur Besichtigung der Imkerei Riche stellte sich trockenes Wetter ein.Jahresausflug-2012-1

Die Familie Riche imkert in der 3. Generation. Aus kleinen Anfängen ist ein Familienbetrieb entstanden, der vom Sohn auf 800 Völker ausgebaut wurde. Die Imkerei wird praktisch nur von ihm betrieben und ist daher auf eine sehr rationelle Betriebsweise ausgelegt.Jahresausflug-2012-0 Geimkert wird mit Magazinbeuten im Dadantmaß (Fläche ca. 1,44 fach DN). Seit einigen Jahren wird mit der Kaukasierbiene geimkert (Apis mellifera caucasica). Riche bezeichnet diese Rasse als sehr sanft und schwarmträge.Jahresausflug-2012-3 Zur Schleuderung ist eine halbautomatische Anlage aufgebaut, mit der durch zwei Bediener bis zu 4 Tonnen Honig pro Tag geschleudert werden können. Für uns als Besucher wurde eine großzügige Tafel mit dem Produktprogramm der Imkerei angeboten. Dem Angebot zur Verkostung von Met, für uns eher seltene Honigsorten und allerhand Süßigkeiten kamen wir gerne nach. Die Gelegenheit zum Kauf der selbst hergestellten Produkte wurde ausgiebig genutzt, manche gefüllte Plastiktüte wurde zum Bus getragen. Für uns Hobbyimker war die Besichtigung der Berufsimkerei ein Einblick in „das Imkern in einer anderen Welt“. Imponierend, wie die Familie ihre Existenz auf der Leistung der Bienen begründet.

Nach der Besichtigung ging es nach Masevaux zur Hostellerie Alsacienne, wo wir erwatet wurden und man uns das vorbestelltes Mittagessen zügig servierte. Frisch gestärkt ging es durch die großen Maisfelder des Elsass in Richtung Grenze nach Ottmarsheim, wo die achteckige Romanische Abtei besichtigt wurde. Ein Führer erklärte uns die Architektur, die wechselhafte Geschichte und die besonderen Sehenswürdigkeiten in der Kirche. Nach der Besichtigung traten wir den Heimweg an. Im Gasthaus „Zur Eiche“ in Binzgen wo der Abschlusshock stattfand, gab es noch einmal lebhafte Diskussionen über die bei dem Ausflug gewonnenen Eindrücke. Alles in allem ein gelungener Ausflug und ein schöner, informativer Tag.Jahresausflug-2012-4

*** hier geht es zum ausführlichen Artikel ***

Obst- und Gartenbauverein Laufenburg am Lehrbienenstand

Am 18.07.2012 besuchte eine Abordnung des Obst und Gartenbauverein Laufenburg den Lehrbienenstand im Andelsbachtal. Nachdem Bernward Lohr (1. Vorsitzender) den Imkerverein mit seinen Aktivitäten vorgestellt hatte übernahm Rolf Briegel (Betreuer des Lehrbienenstands) und führte die Gartenfreunde durch das Leben der Honig- und Wildbienen. Bei einen Rundgang durch die Anlage wurden unter Anderem die vereinseigenen Bienen- und Wildbienenstände besichtigt. Naheliegend kam es zur gemeinsamen Feststellung, dass Imker sowie Obst- und Gartenbauer gemeinsame Interessen haben. Ohne die Bestäubungsleistung der Bienen verringern sich vor allem, aber nicht nur, die Ernten der Obstbäume. Ohne eine vielfältige Pflanzenwelt fehlen den Bienen die wichtigen Nektar- und Pollenquellen.

2012 07 04-KiGa Haenner-1

Gäste vom Hännemer Kindergarten

Am 4. Juli 2012 waren 13 Vorschulkinder und 7 Mütter des Kindergartens Hänner auf unserem Lehrbienenstand zu Gast. Wer wissen will, was die Kinder dabei erlebt haben und weshalb die meisten mit einem gelben Fingernagel nach Hause gingen der sollte >>> hier <<< draufklicken

Kreisimkerversammlung mit dem Thema Varroabekämpfung
Ganz der Varroabekämpfung war die Jahreshauptversammlung des Kreisimkervereins Hochrhein-Hotzenwald gewidmet. Die Veranstaltung fand am 30. Juni 2012 am Lehrbienenstand des Imkervereins Hauensteins statt.
 
2012 06 30-KreisimkerversamZu diesem wichtigen Thema begrüsste die Kreisvorsitzende Anita Böhler den Referenten Armin Spürgin (Fachberater für Imkerei am RP Freiburg). Herr Spürgin beschränkte sich nicht nur darauf sein Wissen vorzutragen, sondern führte die verschiedenen Methoden auch praktisch am Bienenvolk vor. Den etwa 100 anwesenden Imkern aus den 15 Vereinen des Kreises erklärte er, dass nur mit einer konsequenten, rechtzeitigen und sachkundigen Bekämpfung der Milbe hohe Winterverluste weitgehend vermieden werden können. Um eine Reinvastion der Milben in bereits behandelte Völker zu vermeiden, wurde den Imkereivereinen geraten das nötige Wissen auch den heute nicht anwesenden Imkern (ob Mitglied oder nicht) in geeigneter Form zu vermitteln.
 

2012 06 30-Kreisimker3Zur exakteren Befallsdiagnose wurden gleich zwei Neuerungen vorgestellt. Der "Drohnenramen" nützt als effektive biotechnische Maßnahme zur Milbenreduktion während der Saison. Für die Behandlung nach Saisonende befüllte Herr Spürgin einen Liebig Dispenser mit 85%iger Ameisensäure und setzte ihn ins Bienenvolk ein. Die Winterbehandlung muss dann in brutfreien Zustand durchgeführt werden. Dazu eignet sich eines der beiden zugelassenen Oxalsäurepräparate.

Die um 14 Uhr gestartete Veranstaltung endete gegen 18 Uhr. Der Wettergott war einsichtig, so dass das für die Besucher aufgebaute Zelt nur als Sonnenschutz gebraucht wurde.
 
 
 
 
2012 05 03 Besuch Klasse 1Besuch der 1. Klasse aus Willaringen am Lehrbienenstand im Andelsbachtal.

 >>> Mehr Information <<<

 

2012 06 01-Lehrgang SpuergiSchulung am Lehrbienenstand

Am 01.06.2012 war Armin Spürgin (Fachberater für Imkerei am RP Freiburg) wieder am Lehrbienenstand im Andelsbachtal. Diesmal führte er die Sprühbehandlung zur Varroabekämpfung mit 15%iger Milchsäure an brutfreien Ablegern vor (siehe auch "Varroa unter Kontrolle" Seite 19). Zuvor zeichnete er noch die jungen Königinnen der Ableger mit der aktuellen Jahresfarbe "gelb". Sehr aufschlussreich war die praktische Demonstration der Varroareduzierung per "Drohnenrahmen". Mit dieser Methode kann während der Saison der Varroadruck deutlich effektiver reduziert werden als mit dem etablierten Baurahmen (siehe auch ADIZ 04/2012 Seiten18/19). Der zusätzliche Arbeitsaufwand hält sich verglichen mit dem Ausschneiden des Baurahmens in engen Grenzen. Interessant war auch die Kontrolle der Varroa Population im Volk mit Hilfe von Puderzucker (siehe auch ADIZ 08/2011 Seiten 7-9). Diese relativ neue bienenfreundliche Methode war den meisten Teilnehmern bestenfalls in der Theorie bekannt. Ähnlich exakte Resultate konnten bis vor kurzem nur unter Inkaufnahme einiger Bienenleben ermittelt werden. Diese älteren Verfahren sind deshalb nur in wissenschaftlichen Instituten und nicht in Imkerkreisen üblich.

2012 05 07-KöniginnenzuchtkKöniginnenzucht
in Theorie und Praxis

Am 07.05.2012 gab es am Lehrbienenstand im Andelsbachtal einen Königinnenzuchkurs. Armin Spürgin (Fachberater für Imkerei am RP Freiburg) erläuterte den 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die theoretischen Grundlagen von der Vorbereitung und Auswahl des Pflegevolkes bis zum Begattungsflug der jungen Königin. Unter anderem wurde das rationelle Zeichnen von Königinnen und das Befüllen von Begattungskästchen vorgeführt. Gleichzeitig wurde über rationelle Alternativen zum Gezeigten aufgeklärt. Am 01.Juni 2012 ist Herr Spürgin für eine zweite Schulung wieder am Lehrbienenstand. Dann werden die neu gebildeten Ableger auch gleich gegen die Varroa behandelt. 

2012 05-HomepageHomepage des
Imkervereins Hauenstein e.V.

seit dem 05. Mai 2012 online

Am Ende des ersten Treffens zum "Projekt Homepage" im Januar war es gerade mal geschafft, die Überschrift eines Beispiel-Templates zu ändern. "Wir müssen noch viel lernen" war die ernüchternde Bilanz des Abends. Danach ging es mit dem Lernen und dem Aufbau aber doch recht zügig vorwärts, so dass schon zur Mitgliederversammlung im März ein erster Entwurf vorgestellt werden konnte.  Am 05. Mai 2012 ging die Homepage dann endgültig ins Netz. Daß das Projekt dann doch nur vier Monate bis zur Freischaltung in Anspruch nahm, war in Anbetracht des etwas zähen Starts auch für das Projektteam bestehend aus Herbert Siebold und Roland Falkenstein überraschend. Es dürfte sich lohnen, immer wieder mal in die Homepage zu schauen, da es noch genügend Ideen gibt, die im ersten Wurf noch nicht umgesetzt wurden.

2006 05-adiz-4-4 kleinGrundkurs Imkerei

Am 10. März 2012 startete ein Grundkurs mit 19 angehenden Imkerinnen und Imkern. Der Kurs wird von Heinz Vogt und Bernward Lohr geleitet und findet am vereinseigenen Lehrbienenstand im Andelsbachtal statt. Die Kurstage verteilen sich im Bienenjahr 2012 auf neun Samstagnachmittage. Zusätzlich findet im Dezember noch ein Honigseminar statt, welches die erfolgreichen Teilnehmer berechtigt ihren Honig dann auch im Einheitsglas des Deutschen Imkerbundes abzufüllen.

Kontakt: Bernward Lohr, Soodweg 10, Murg-Hänner, Telefon 07763/30 73

 

HV 2012 Ehrung HeinzJahreshauptversammlung 2012
Die diesjährige Hauptversammlung fand am 02. März 2012 um 19 Uhr im Gasthaus Engel in Niederhof statt. Bei dieser Gelegenheit wurde der langjährige ehemalige Vorsitzende Heinz Vogt zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Herr Dr. Wallner, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Landesanstalt für Bienenkunde in Hohenheim gab "Tipps und Tricks zum rationellen Imkern".

FUVI0111ADANAUL
FREE Joomla! template "Adana"
joomla 1.6 templates by funky-visions.de