Bergwanderung 2012 aufs Stanserhorn

2012 09 16 Wanderung GruppeAm 16. September war es wieder Zeit für die jährliche Bergwanderung des Imkervereins Hauenstein. Wie jedes Jahr wurde die Wanderung von unserem Mitglied Erwin Ebner geplant und auch geführt. Da Erwin seine freie Zeit nicht nur bei seinen Bienen im Tal verbringt, sondern auch als Tourenführer der Hochrheinsektion des Deutschen Alpenvereins auf hohe Berge steigt, durften wir uns wieder auf eine erstklassig vorbereitete Tour in landschaftlich schöner Lage freuen. Diesmal waren es 17 Wanderer die sich bei bestem Wetter in 2012 09 16 Wanderung kuh Richtung des Schweizer Kantons Nidwalden und aufs Stanserhorn aufmachten. Die Gruppe setzte sich aus Imkern, deren Lebensgefährten und guten Freunden zusammen. Nach anderthalb Stunden Autofahrt bis Dallenwil stieg man im Ort in die "kleine" Seilbahn nach Wiesenberg um. Da immer nur 4 Personen in die Gondel passten dauerte es eine Weile bis endlich alle entspannt auf 1045 m ü. NN. angekommen waren. Ab hier ging es dann zu Fuss weiter. Nach ein paar hundert Metern zweigte der Weg scharf zu einer frisch angelegten Himmelsleiter ab. 2012 09 16 Wander Blatti2Diese Himmelsleiter war eine sehr schmale Treppe, die steil und auch lang den Berg hinauf führte. Einer nach dem anderen trottete die Leiter hoch, bis dann in einiger Höhe ein "normaler" Wanderweg erreicht war. Zwischen Kühen, Schafen, Ziegen und auch einem Esel ging es bei tollem Ausblick weiter den Berg hinauf. Das erste Gipfelkreuz war dann am Blatti mit seinen 1564 m ü. NN. erreicht. Hier wurde eine längere Pause eingelegt. In der einen Richtung gab es den Ausblick auf den Vierwaldstätter See, in der anderen Richtung diverse Bergmassive zu sehen. Der größte Teil des Aufstieges war geschafft und zum Stanserhorn ging es etwas "flacher" die restlichen 333 m nach oben. Je näher die Gruppe aber dem Stanserhorn kam, desto entspannter wirkten die entgegenkommenden Wanderer und desto leichter wurde auch ihr Schuhwerk. 2012 09 16 Wanderung stanseAm Ende musste dann auch noch einem Kinderwagen ausgewichen werden. Der Grund hierfür ist schnell erklärt: Auf das Stanserhorn führt auch eine ultramoderne und einzigartige Cabrioseilbahn. Entsprechend gut besucht war bei dem guten Wetter das wir erwischt hatten das "Gipfelrestaurant", in das auch wir einkehrten. Der Gipfel selbst war von der Seilbahnstation bzw. dem Restaurant nach wenigen Höhenmetern bewältigt. Oben hatte man eine Rundumsicht zu den nahen Alpengipfeln, aber auch zu den Vogesen und in den Schwarzwald. 2012 09 16 Wanderung Blick Der Abstieg führte dann steil hinab zum Oberen Holzwang auf 1420  m ü. NN. und weiter nach Sulzmattli und Stanglisbüel auf 1094 m ü. NN. Kurz vor der Seilbahnstation Wiesenberg konnte keiner der Versuchung widerstehen und so kehrten wir noch einmal bei bester Stimmung in einer Gartenwirtschaft am Wegrand ein. An der Seibahnstation angekommen kamen wir mit deren Betreuer Beat Gut ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass er selbst Imker von 16 Bienenvölkern ist. Sein spontanes Angebot ins nahe gelegene Bauernhaus mitzukommen namen einige gerne an. Am Haus angekommen überreichte er uns erst einmal ein Foto von unserem morgendlichen Aufstieg auf der "Himmelsleiter". Die hätte er vor kurzem erst fertiggestellt und als er unsere grosse Gruppe wie die Perlen an der Kette hinaufsteigen sah wurde schnell der Fotoapparat geholt und ein Bild gemacht. Seine Frau führte uns durch die Wachswerkstatt und erklärte ihre Arbeiten. 2012 09 16 Wanderung beat2012 09 16 Bergwanderung WiGerade die Blumenkerzen waren so filigran gearbeitet, wie sie vorher noch niemand von uns gesehen hatte. Zurück an der Seilbahnstation ging die Diskussion weiter und Beat erklärte uns wie die Vergetation der Bienenweide vom Tal ausgehend im Laufe des Jahres immer höher steigt und auch von der einen zur anderen Talseite wechselt. Durch diese, dank des Höhenunterschiedes, klimatische Verzögerung haben seine Bienen eine sehr lange Trachtperiode. Seine Ernten sind entsprechend hoch. Dieses Jahr hätte er mit  400 kg (25 kg pro Volk) ein schlechtes Jahr gehabt, normalerweise ernte er das doppelte. In unserer Region gibt es bei Waldtracht zwar auch Jahre mit einem Ertrag von 50 kg oder mehr je Volk, wir sprechen dann aber eher von Spitzenjahren. Auch zum Preisniveau seines Honigs können wir Beat nur beglückwünschen.2012 09 16 Wanderung seilba Er verkauft seinen Honig für umgerechnet 10 Euro das Pfund, hat keinerlei Absatzprobleme und sei damit in der Region eher am unteren Ende der Preisskala angesiedelt. Kollegen verkaufen ihren Honig auch schon mal für 30 Franken das Kilo. 2012 09 16 Wanderung BergGerne hätten wir mit Beat noch weiter gesprochen, aber am Ende waren auch die letzten dran in die 4rer Gondel einzusteigen und ins Tal hinabfahren. Diese Überraschungsbegegnung mit Beat und seiner Frau war ein schöner Abschluss der diesjährigen Wanderung. Bei viel Verkehr waren wir Abends wieder zurück in Laufenburg. Nach der Wanderung ist vor der Wanderung und wir dürfen gespannt sein, wohin uns Erwin nächstes Jahr führt.

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