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Der Imkerverein feiert Richtfest
Die Erweiterung des Lehrbienenstandes nimmt schnell Formen an

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2013 09 21-LBS-02Durch die seit 2002 sehr positive Mitgliederentwicklung war der Schulungsraum im Lehrbienenstand für die monatlichen Imkertreffs und die Lehrveranstaltungen mit Praxisübungen seit langem zu klein. Auf Vorschlag des Vorstands hatten deshalb die Mitglieder bei der Hauptversammlung am 01. März 2013 einstimmig beschlossen, den vorhandenen Lehrbienenstand zu erweitern. Mit der Erweiterung wird genügend Raum für Fortbildungen geschaffen und damit ein weiterer Schritt zur Zukunftssicherung des Vereins realisiert.

Noch im März wurden die Planunterlagen erstellt, so dass bereits am 25. März 2013 der Bauantrag bei den Genehmigungsbehörden eingereicht werden konnte. Die Freude war groß, als am 17. Juni 2013 die Baugenehmigung durch das Landratsamt Waldshut zugestellt wurde.

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2013 09 21-LBS-04Von Anfang an war klar, dass die Bauarbeiten weitgehend in Eigenleistung erbracht werden mussten, um die Vereinskasse nicht zu überfordern. Die Arbeiten wurden im August gestartet. Der Platz wurde hergerichtet, ein Schnurgerüst erstellt und die Fundamente und Rohrgraben für die Regenentwässerung ausgehoben. Parallel dazu wurde mit dem Abbinden der Holzkonstruktion begonnen, so dass schon am 9. September die Balkenlagen für den Boden eingebracht und ausgerichtet werden konnten. Nachdem einige Tage später die Fundamente betoniert wurden, war die Grundlage für den neuen Bienenstand gelegt und die Grundfläche der Erweiterung für alle praktisch sichtbar.

2013 09 21-LBS-06Die nächsten beiden Wochen wurden intensiv genutzt, um die Holzkonstruktion vorzubereiten und Balken und Bretter – mit bienenverträglicher Farbe- zu streichen. Schon am 21. September war ein weiterer Meilenstein erreicht. Die Holzkonstruktion für das Bienenhaus konnte aufgestellt und die Dachschalung montiert werden. Der Erweiterungsbau war nun in seiner vollen Größe erkennbar.

In den folgenden Wochen wurde die Verschalung der Holzkonstruktion montiert, der Fußboden eingebaut, die Dacheindeckung aufgelegt, das Gelände hergerichtet und die Wege angelegt.2013 10 18-LBS-08

 

Am 19. Oktober war es dann soweit. Das Richtfest wurde gefeiert. Zimmermeister Hermann König sprach in voller Zimmermanns-Kluft seinen Richtspruch und warf nach alter Tradition unter dem Beifall der „Baumannschaft“ sein Weinglas so gezielt zu Boden, dass es sofort in tausend Stücke zerbrach. Ein gutes Omen für den Erweiterungsbau und dafür, dass sich die Bienen als „Bewohner“ des Hauses darin wohlfühlen werden. In gemütlicher Runde im neu erbauten Bienenhaus konnten sich danach alle für die noch anstehenden Arbeiten stärken. Noch viel gibt es zu tun, bis die Bienen einziehen können. Mit dem sprichwörtlichen „Bienenfleiß“ der Mitglieder dürfte das aber in den nächsten Monaten auch zu leisten sein.2013 10 18-LBS-07

2013 09 29 Bergwanderung03Der Imkerverein auf Wanderung im Schweizer Jura
14 Mitglieder auf den Spuren des heiligen Fridolin

Die diesjährige Wanderung führte uns am 29. September in den Schweizer Kanton Solothurn. Tourenleiter Erwin Ebner hatte eine für den Jura typische Wanderung geplant. In der eigentlich sanft hügeligen Landschaft gibt es steile Abbrüche mit nacktem Fels, die vor einigen Millionen Jahren durch die Jurafaltung entstanden sind.


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  Interessierte Natur- und Vogelschützer aus dem schweizerischen Sulz

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Bei ihrer Radtour am 28.09.2013 machte der Natur- und Vogelschutzverein aus dem schweizerischen Sulz einen Boxenstopp am Lehrbienenstand. 19 Erwachsene und zwei Kinder wurden von Bernward Lohr (Vorsitzender) und Rolf Briegel (Betreuer Lehrbienenstand) über die Welt der Bienen informiert. Am Wildbienenstand wurde erklärt, wie man diese meist einzeln lebenden Bienen auch als Nichtimker unterstützen kann. Danach wurde aber auch ein (Honig-) Bienenvolk mit seinen zigtausend Bewohnern geöffnet. Gleich auf der ersten gezogenen Wabe wurde dann auch schon die Königin gesichtet. Für Erstaunen sorgte die Friedfertigkeit unserer Bienen, so dass die Besucher die Arbeitsweise ohne Schutzkleidung von ganz nah betrachten konnten. Gut informiert und mit weiterem Informationsmaterial versorgt, radelte die Gruppe zu ihrem nächsten Etappenziel.

  

 

  Zwei Länder - eine Stadt ......

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........so heisst es gerne in Laufenburg. Eine Stadt war es ja auch, bevor der Rhein vor etwa 200 Jahren zu Grenze zwischen der Schweiz und Baden deklariert wurde. Nachdem schon die Jungimker aus dem "schweizerischen" Laufenburg im letzten Jahr unseren Lehrbienenstand im "badischen" Laufenburg besuchten, war es diesmal eine Exkursion des Gesamtvereins. Etwa 20 Imker/innen wurden am 8. September 2013 zusammen mit ihren Partnern von Bernward Lohr (1. Vorsitzender) und Rolf Briegel (Betreuer des Lehrbienenstands) am Lehrbienenstand im Andelsbachtal begrüsst. Natürlich wurde der Lehrbienenstand mit seiner Ausrüstung sowie das Vereinsleben auf der rechtsrheinischen Seite vorgestellt. Anschließend tauschte man sich in lockerer Runde über die imkerlichen Unterschiede in beiden Ländern aus. Die Themen reichten von den Beutesystemen, über die Varroabehandlung bis zu den Verbandsstrukturen und den Wanderregelungen. Der Austausch war für beide Seiten sehr kurzweilig und informativ und war hoffentlich nicht das letzte Treffen dieser Art. Wie es den Schweizer Kolleg(inn)en gefallen hat kann in der Presseschau in gleich zwei Artikeln nachgelesen werden.

 

 

 

Tag der offenen Tür 20132013-TdoT-Festwirtschaft

Im Abstand von zwei Jahren lädt der Imkerverein Hauenstein zu einem "Tag der offenen Tür" auf den Lehrbienenstand im Andelsbachtal ein. Dieses Jahr war es wieder so weit, so dass am Sonntag dem 07. Juli sich zahlreiche Besucher, bei allerschönstem Wetter, über die Imkerei, aber auch Naturschutz informieren konnten.

Neben einer Festwirtschaft, die mit Speisen und Getränken, sowie Kaffee und Kuchen die Gäste versorgte, gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm.

2013-TdoT-BienenvolkViele Interessierte scharten sich jedesmal um Bernward Lohr, wenn er wieder ein Bienenvolk öffnete um dessen Innenleben auf kurze Distanz zu zeigen. Neben den Erklärungen zu dem Treiben auf den Waben waren die Beobachter auch von der Friedfertigkeit der Bienen beeindruckt, denn Bernward Lohr trug nicht wie von einigen erwartet schwere Schutz- sondern nur leichte Sommerkleidung.

Ständig belagert war auch Rolf Briegel, der beim ganzjährig besiedelten "großen Schaukasten" den Besuchern Auskunft über das Bienenvolk hinter der Glasscheibe gab.

Eine Ausstellung im Lehrbienenstand setzte ihren Schwerpunkt auf Bienenprodukte wie Honig, Wachs oder Propolis und im Nachbarraum wurde der auf eine Leinwand projizierte Internetauftritt des Vereins vorgestellt.

2013-TdoT-SchaukastenAber es ging bei der Veranstaltung nicht ausschließlich um Honigbienen oder Imkerei. Der Imkerei nahe stehende Verbande oder Privatpersonen bereicherten mit weiteren Themen das Informationsangebot.

So war Schreinermeister Rogg aus Niederhof mit einer Auswahl an Nisthilfen für Wildbienen (Bienenhotels) dabei, die sich jeder auf den Balkon oder in den Garten stellen kann. Herr Apel vom Naturschutzbund (NABU) klärte mit seinem Stand über heimische Vögel und Insekten auf. Frau Hander informierte, wie die Jahre davor über die Nützlichkeit von Igeln und wie sie durch einen igelfreundlichen Garten unterstützt werden können. 2013-TdoT-BienenhotelDaneben führte Herr Phillip vom Schwarzwaldverein interessierte Besucher zu den nahe gelegenen Spuren, die Biber im Andelsbachtal hinterlassen haben. Zum ersten Mal war auch eine Abordnung des "Naturparks Südschwarzwald" vertreten. Der Naturpark hat kürzlich, zusammen mit dem überregionalen "Netzwerk Blühende Landschaften", eine Initiative mit dem Titel "Blühender Naturpark" gestartet (siehe "Links").

  MuSS und LaKiSo bei den Imkern

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Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Imkerverein Hauenstein an den Ferienprogrammen der Gemeinden Laufenburg und Murg.  Am 30. Juli 2013 kamen 8 Kinder mit einer Betreuerin vom "Murger Sommerspaß (MuSS)" und am 1. August waren es dann 12 Kinder sowie eine Betreuerin vom "Laufenburger Kindersommer (LaKiSo)". Nach einer kleinen Bienenkunde und einer Kostprobe in Form von Honigbroten wurde intensiv gebastelt. Es galt für zu Hause ein Wildbienenhotel zu bauen. Dazu musste Bambusrohr auf die entsprechende Länge der verschiedenen Papprollen geschnitten werden.  Anschließend wurden die Stäbe fest in die Rollen gepresst. Mit der entsprechender Aufhängevorrichtung konnte jedes Kind mit einem eigenen Wildbienenhotel nach Hause gehen. Doch erst musste noch ein Honigetikett geschrieben werden, denn jedes Kind bekam auch noch ein kleines Glas Honig mit auf den Heimweg.

 

 

2013 07 22 2c Hebelschule 1Hebel- und Murgtalschule am Lehrbienenstand

 Am 22. Juli kamen 12 Kinder der Klasse 2c der Luttinger Hebelschule mit ihrer Lehrerin zum Bienenstand. Das Leben der Honig- aber auch der Wildbienen konnte vor Ort erlebt werden. Nach einer Stärkung mit Honigbrötchen wurde ein Bienenvolk geöffnet und von ganz nah betrachtet. Eine volle Honigwabe wurde gezogen und ganz mutige Schüler durften die mit Bienen besetzte Wabe auf ihr Gewicht prüfen. Schon einen Tag später war dann die Klasse 4b der Murgtalschule aus Murg mit 18 Schülern, der Klassenlehrerin und drei weiteren Betreuern vor Ort. Die rote Königinnenfarbe auf dem eigenen Fingernagel wurde zum Renner. Auch wenn alle wussten, dass die Bienenmänner garantiert keinen Stachel haben, war es doch für viele eine echte Mutprobe die Drohnen in die Hand zu nehmen oder auf dem Arm krabbeln zu lassen.

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Besuch der Behindertenwerkstatt Wallbach
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Am 25.6. besuchte eine kleine Abordnung der Behindertenwerkstatt Wallbach den Lehrbienenstand. Mit viel Interesse wurden die Informationen zu den Bienen aufgenommen. Zuerst beobachteten sie die Bienen am grossen Schaukasten durch eine Glasscheibe. Respekt war dabei, als danach das Gewusel im geöffneten Bienenvolk (ohne trennende Scheibe) betrachtet werden konnte. Die Gruppe möchte auf jeden Fall wieder vorbeikommen.

 

Probleme mit Zementhonig? 

Falls Sie diese Jahr Probleme mit  "Zement-" bzw. "Melezitosehonig" haben:

Fest wie Zement
Wie man Melezitosehonig (doch) ernten kann
ADIZ / Autor: Armin Spürgin
 
Hier weitere Links auf der Homepage der ADIZ:
 
 

 

Die Feuerwehr am Lehrbienenstand
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Ohne Löschfahrzeug, aber dafür mit viel Interesse, rückten am 26. Juni 2013 einundzwanzig Feuerwehrkameraden der Seniorenabteilung Rotzel am Lehrbienenstand im Andelsbachtal ein.  Rolf Briegel berichtete über die Lebensweise der Honigbienen und stellte sich den vielen Fragen der Feuerwehrleute. Dabei konnte er den ehemaligen Aktiven interessante und noch nicht bekannte Details über die Bienen vermitteln. Spätestens der Blick in ein Bienenvolk begeisterte einige der Kameraden dann doch so sehr, dass laut über eine eigene Bienenhaltung nachgedacht wurde. Vermutlich hat aber auch der frisch von der Wabe verkostete Honig seinen Teil dazu beigetragen, denn so frisch ist er normalerweise ein Privileg nur für Imker.  

 

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Der Binzger Kindergarten erlebte Wildschweine und Bienen

Am 18. Juni 2013 kam Besuch von 16 Vorschulkindern und zwei Erzieherinnen des nahe gelegenen Kindergartens Binzgen. Das vermutlich größere Abenteuer erlebten die Kinder diesmal nicht mit unseren Bienen, sondern schon im Vorfeld auf dem Weg dahin. Auf dem Fussmarsch zum Bienenstand kreuzten Wildschweine den Weg der Kinder. Diese blieben aber, wie später unsere Bienen, friedlich, so dass sich die Kinder sich erst mal mit Apfelschorle und Honigbrot stärken konnten. Mit grossem Interesse wurde dann am Schaukasten den Bienen zugeschaut und nach der Köinigin gesucht. Um die Königin schnell zu finden war diese mit einem Farbtupfer markiert. An der Farbe kann der Imker zusätzlich erkennen wie alt die Köinigin ist. Wer wollte durfte sich seinen Fingernagel mit einen roten Punkt (2013) in "Originalköniginnenmarkierungsfarbe" verzieren lassen.

 

 

2013 05 11 hoffestInfo- und Verkaufsstand beim Hoffest Behringer

Am 11.Mai 2013 war Hoffest am Behringerhof in Hänner.

Der Imkerverein Hauenstein beteiligte sich dabei mit einem Info- und Verkaufsstand.

Dabei konnten die beiden Imkern Ernst Duttlinger und Rolf Briegel nicht nur Fragen zu den Imkereiprodukten beantworten, sondern viele Besucher interessierte zum Beispiel auch, welche Auswirkungen dieses kalte Frühjahr auf die Entwicklung der Bienen und die Honigernte haben wird.

  

 

2012 05-Homepage

Seit einem Jahr "online"

Seit einem Jahr ist die Homepage des Imkervereins Hauenstein nun schon im Netz.

Zuvor wurde sie in nur 4 Monaten komplett in Eigenarbeit konzipiert und erstellt. Diese vier Monate Vorarbeit schließen auch das Erlernen der Grundlagen mit ein. Denn davon, wie man eine Homepage erstellt, hatte anfangs keiner des zwei Mann starken "Projektteams" eine Ahnung.

Seit der Freischaltung am 05. Mai 2012 konnten zwischenzeitlich mehr als achttausend Besucher gezählt werden.

Das ist für einen so kleinen, nur regional aktiven Verein, mit seinen etwa 90 Mitgliedern mehr Aufmerksamkeit als ursprünglich gedacht.

2013 04 22 schule herrischrSchüler der Nikolaus-Rombach Schule aus Herrischried zu Besuch

Am 22.April 2013 war die 8. Klasse der Nikolaus-Rombach Schule aus Herrischried zu Besuch am Lehrbienenstand im Andelsbachtal.

Die 16 Schüler  wurden zusammen mit ihren drei Begleitern von Rolf Briegel ausführlich über den Ablauf eines Bienenjahres informiert. Zum Glück war an diesem Tag das Wetter wieder so gut, dass im Anschluss auch ein  Bienenvolk geöffnet werden konnte. Die Schüler konnten so die Bienen live und hautnah beobachten. Die optischen Unterschiede der mit Brut, Pollen oder Honig gefüllten Zellen wurden gezeigt und konnten leicht unterschieden werden. Die Königin konnte unter den vielen Arbeiterinnen ausgemacht werden, aber leider gab es so früh im Jahr noch keine Drohnen (Bienenmänner) zu sehen.  Mit einer Verkostung von Blüten- und Waldhonig des Lehrbienenstandes klang die Besichtigung aus. 

 

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