Hier geht es zurück ins Jahr 2014

Besuch von jenseits der Grenze

Schweizer Kollegen 003 kleinZum Abschluß ihres zweijährigen Imkerkurses kamen unter der Leitung von Gottfried Herzog vier Neuimker aus der benachbarten Schweiz zu Besuch. Schriftführer Herbert Siebold stellte die Entwicklung unseres Vereins in den letzten 10 Jahren vor und ging vor allem auch auf die Neugestaltung des Lehrbienenstandes zwischen 2013/2014 ein.
Natürlich durfte ein Fachgespräch am Bienenvolk nicht fehlen. Dabei ging es um die Bienen, Hinterbehandlungsbeuten, Schweizer Kasten, Einfütterung, Varroabekämpfung, Königinenzucht und noch viel mehr.


 

 

 

Lehrer am Lehrbienenstand

Lehrer Liebigschule

Im Rahmen ihres alljährlichen Ausfluges waren 43 Lehrer der Justus von Liebig Schule am 26. September zu Gast am Lehrbienenstand. Zwei Kolleginnen, selbst Hobby-Imkerinnen, hatten dies organisiert.


 

 

 

Murger Sommerspass (MUSS) bei den Imkern

2014 08 21 MUS Basteln

Auch in den diesjährigen Sommerferien beteiligte sich der Imkerverein Hauenstein an dem Ferienprogramm der Gemeinde Murg. Im Rahmen des "Murger Sommerspass (MUSS) waren am 21. August acht Kinder im Grundschulalter zusammen mit der Betreuerin Claudia Völke am Lehrbienenstand. Nach einigen Erklärungen über das Leben der Honig- und Wildbienen kam der erste Praxisteil. Es ging um den Unterschied zwischen Wald- und Blütenhonig. 2014 08 21 MUS HonigbrotDazu wurden unterschiedlich bestrichene Honigbrötchen verspeisst. Den Teilnehmern hats geschmeckt.  Nachdem alle satt waren ging es daran mit einfachen Mitteln selbst Wildbienenhotels zu basteln. Die ganz fleissigen schafften es gleich mehrere und mit nach Hause zu nehmen. Im Anschluss konnten die Kinder dann auch noch die Bienen ganz nah am offenen Bienenvolk beobachten. Dabei durften sie noch eine dritte Sorte Honig probieren. Einen Honig den sonst nur die Imker zu essen bekommen. Die Sorte heisst "Honig frisch aus der Wabe".


 

 

 

Feuerwehr am Lehrbienenstand

2014 08 15 Feuerwehr Goerwihl

Es hatte am zum Glück nicht gebrannt als am 15. August neunzehn Feuerwehrleute zum Lehrbienenstand kamen. Die Senioren der Feuerwehr Görwihl interessierten sich für die Welt der Bienen. Bevor es aber zu den Bienen ging wurde im Schulungsraum der Verein und die Hautflügler vorgestellt. Also neben der Honigbiene wurde auch über Horrnisse, Hummel, Wespe und Wildbienen informiert. Danach konnten die Feuerwehrleute in ein Bienenvolk schauen. Einigen war allerdings das rege Treiben auf den Waben nicht ganz geheuer und sahen sich das Ganze lieber aus resepektvoller Entfernung an. Spätestens am Schaukasten waren aber diese Besucher wieder ganz nah und gelöst dabei. Nach der Besichtigung des restlichen Außenbereichs mit Wildbienenstand, Biotop und Blumenwiese verabschiedete sich die Gruppe zu ihrem Abschlusshock.


 

 

 

Wanderer aus Harpolingen machten Rast

2014 07 24 LBS Wandergruppe Harpolingen

Achzehn Wanderer der Harpolinger Wandergruppe kamen am 24. Juli auf einen Abstecher am Lehrbienenstand vorbei. Nach einem Abriss über den Verein und die Honigbienen wurde ein Bienenvolk geöffnet. Die Königin ließ sich allerdings erst kurz vor dem Schließen des Bienenvolkes (er)blicken. Nachdem die Gruppe noch das Bienenvolk im grossen Schaukasten und die Aussenanlagen begutachtet hatte wurden die Rücksäcke geschultert, die Stöcke in die Hand genommen und die Wanderung fortgesetzt.


 

 

 

Mensch, Natur, Technik

image-1.2.6Zum Abschluss des Unterrichtes in Mensch, Natur und Technik (MNT) besuchte eine Schülergruppe den Lehrbienenstand. Über den Besuch bekamen wir folgenden Bericht:

Am Freitag , den 18. 7. 2014, machte sich die Klasse 5 der Murgtalschule auf den Weg mit ihrer Lehrerin ins Andelsbachtal, um eine Führung am Lehrbienenstand des Imkervereins Hauenstein zu erleben. Die Klasse hatte zuvor im MNT-Unterricht das Thema: „Die Honigbiene" durchgenommen. Somit konnte nochmals hautnah erlebt werden, was für ein Wundervolk das „Haus der tausend Töchter" beherbergt. Herr Briegel erläuterte uns mit viel Sachverstand durch seine lange Erfahrung, wie so ein Bienenvolk funktioniert und aufgebaut ist. Wir erfuhren wie man eine neue Königin mit dem Volk vertraut macht, wie die Behausung eines Volkes aufgebaut ist, über Eiablage und Honigherstellung, über die verschiedenen Bienenwesen, wie der Imker mit seinen Bienen arbeitet.... und noch vieles mehr!
Die Honigbrötchen schmeckten lecker und waren bald verputzt! Jedes Kind bekam noch eine mit Honig gefüllte Wabe mit nach Hause - Mund und Kopf gefüllt mit Nahrung machten wir uns entlang des wildromantischen Andelsbachs auf den Heimweg. Es war sehr schön!


 

 

 

Erst die Biber, dann die Bienen

2014 07 17 HebelschuleAm Lehrbienenstand informierte sich am 17. Juli 2014 eine Klasse der Hebelschule aus Rhina über die Honigbienen. Zuvor hatten die 22 Schülerinnen und Schüler, zusammen mit ihrem Klassenlehrer und betreut von Herrn Philipp vom Schwarzwaldverein, den ganz in der Nähe wohnenden Bibern einen Besuch abgestattet.

Das Thema Honigbiene war schon im Schuluntericht behandelt worden und so konnten die Schüler Theorie und Wirklichkeit miteinander vergleichen. Die ganz Mutigen (vor allem die Mädchen!) fanden Gefallen daran sich eine echte Biene über den Arm laufen zu lassen. Natürlich war diese Biene ein stachelloser Drohn. Nach dem Probieren, von mit Wald- und Blütenhonig bestrichenen Brötchen, warteten einige schon ungeduldig darauf, dass endlich ein Bienenvolk geöffnet wurde. Hier konnte noch einmal Honig probiert werden, diesmal kam er aber ganz frisch und warm aus der Wabe. Nach der Besichtigung des Schaukastens, der Klotzbeute und dem Wildbienenstand begab sich die Klasse auf den Heimweg.


 

 

 

Gelungene Einweihung des vergrößerten Lehrbienenstandes

2014 07 06 Huelsmann bernwardAls der Hauptredner Ekkehardt Hülsmann an die Reihe kam hatte er die druckfrisch erschienene Broschüre des Landwirtschaftsministeriums über die "Imkerei in Baden Württemberg" mit dabei. Er war erfreut, dass er darin gleich mehrere Bilder von Heinz Vogt, dem ehemaligen Vorsitzenden des Imkervereins Hauenstein entdeckt hätte. Er betonte, dass es Heinz Vogt war, der ihm vor mehr als 13 Jahren als Erster ein Konzept für Neuimkerschulungen vorgestellt hätte. Heinz Vogt sei der Vater der Idee, mit Ausbildung den Imkerschwund aufzuhalten .......

Letztlich war aber auch der aktuelle Besuch unseres Präsidenten Hülsmann eine Spätfolge dieser "Pionierleistung", bei der auch der damalige Schriftführer Wilfried Strittmatter eine wichtige Rolle spielte.

. Es waren seit 2002 nur vier Neuimkerschulungen nötig um die Mitgliederzahl des Imkervereins Hauenstein auf über 90 anwachsen zu lassen. Aus den meisten Kursteilnehmern sind aktive Vereinsmitglieder geworden. Dadurch stieß aber der Schulungsraum des in den 90er Jahren für weniger als 60 Mitglieder errichteten Lehrbienenstandes an seine Grenzen. Bei den Imkertreffs und anderen Schulungsveranstaltungen wurde es immer enger.

2014 07 06 Besucher 1Anfang März 2013 beschloss daher die Mitgliederversammlung die Erweiterung des bestehenden Gebäudes. Noch im gleichen Monat wurden die Planungsunterlagen erstellt und zur Genehmigung an die Behörden eingereicht.  Als dann Mitte Juni 2013 die Baugenehmigung vorlag wurde gleich losgelegt. Binnen eines halben Jahres wurden die Bauarbeiten in Eigenleistung erstellt. Insgesamt haben die Mitglieder dafür 1850 Stunden investiert. Der Schulungsraum wurde räumlich um den bisherigen Bienentrakt erweitert und damit mehr als doppelt so groß. Für die Bienen wurde etwas abgewinkelt ein neuer Anbau erstellt. Das optisch und funktional gut gelungene Bauwerk hat wieder, eine der Mitgliederzahl angemessene Größe.

2014 07 06 festwirtschaftBeim Einweihungsfest am 6. Juli 2014 herrschte den ganzen Tag über reges Treiben. Gezählt hat sie keiner, aber am Ende fanden sicher mehr als 500 Gäste ihren Weg dahin. Da es etwas zu feiern gab startete das Fest mit einem Frühschoppenkonzert. Bei schönstem Wetter konnten die Gäste von schattigen Plätzen Musik, Essen und Trinken genießen. Daneben gab es im neuen Schulungsraum eine Ausstellung über die Imkerei, den Verein und über den Bau des Lehrbienenstandes. Die Homepage des Vereins wurde auf eine Leinwand projiziert.

2014 07 06 Besucher 2Draußen konnten Bienen in der Schaubeute durch eine Glasscheibe beobachtet werden. Mehrmals am Tag wurde aber auch ein großes Bienenvolk geöffnet und die Besucher konnten ohne trennende Glasscheibe erleben, was die Faszination Honigbiene ausmacht. Die ganz Mutigen durften dabei auch schon mal eine Wabe voller Bienen in die Hand nehmen und die Schleckmäuler bekamen Honig frisch aus der Wabe zu kosten.

2014 07 06 KriegerAm Nachmittag kündigte Berwnard Lohr, der Vorsitzende des Imkervereins, nacheinander die Festredner an. Den Anfang machte der Laufenburger Bürgermeister Ulrich Krieger. In seiner Festansprache hob Herr Krieger die Bedeutung der Honigbiene für die Umwelt hervor und zeigte auf was man verliert, sollte es die Honigbiene nicht mehr geben. Er betonte seine Freude darüber, einen so aktiven Imkerverein in seiner Gemeinde zu haben. Ein Kompliment, dass auf Gegenseitigkeit beruht. Auch der Imkerverein hatte beim Projekt seine Freude an der Unterstützung durch Bürgermeister und Gemeindegremien. 

2014 07 06 SegnungDie Gemeindepfarrer beider Konfessionen. Detlev Jobst und Klaus Fiez, segneten im Anschluss den Lehrbienenstand. Es lag bestimmt am schönen Wetter, dass vor allem das katholische Weihwasser die Zuschauer nicht trocken ließ. Der Pfarrer hatte sichtlich seinen Spass an der Segnung.

Die Hauptfestrede wurde dann, vom gut gelaunten Präsidenten des Landesverbandes Badischer Imker gehalten. Ekkehardt Hülsmann hatte dabei nicht nur die erwähnte Broschüre im Gepäck und viel Lob über die Pionierleistung von Heinz Vogt auszuschütten. Er wies  bei seinem Thema "Die Bedeutung der Bienen für die Umwelt" auch auf die Gefahren neuer Spritzmittel und deren heimtückischer Wirkung hin. Er betonte dabei, dass Honigbienen gegenüber 2014 07 06 HuelsmannWildbienen und anderen Insekten im Vorteil seien. Ein Bienensterben würde sofort bemerkt, weil die Honigbiene mit den Imkern eine Lobby hat. Andere Insekten sind den Gefahren weit weniger beobachtet ausgesetzt. Ein Verschwinden von Mücken oder Wespen könnte anfangs sogar allgemein als angenehm empfunden werden, aber langfristig zum Umkippen des Ökosystems führen..

In der dagelassenen Broschüre fanden sich dann noch weitere Bilder aus dem Verein. Gleich auf dem Titelbild ist die Tochter eines Vereinsmitgliedes bei der Schwarmkontrolle zu sehen. In der Broschüre ist auch nicht nur der ehemalige, sondern auch der amtierende Vorsitzende zu finden. Beide, Fotograf und Vorsitzdender hatten übrigens im Jahr 2002 die Imkerei beim ersten Anfängerkurs bei Heinz Vogt und seinem Mitstreiter Wilfried Strittmatter gelernt.


 

 

 

Betriebsausflug statt Bergwanderung

2014 06 28 Betriebsausflug vomsteinSonst ist man von unserem Mitglied Erwin Ebner eher gewohnt, dass es gut vorbereitet hoch hinaus geht. Diesmal war die Route, für einen vom Schweizer Alpenclub (SAC)  ausgebildeten Tourenführer, ungewöhnlich flach gewählt. Erwin hatte einen Betriebsausflug organisiert. Am Vormittag des 28. Juni kam er, zusammen mit 52 gut gelaunten "Vomstein" Kollegen im Schlepptau am Lehrbienenstand an. Der vor kurzem stark erweiterte Schulungsraum hätte nicht viel kleiner ausfallen dürfen. Während eines Umtrunks mit Imbiss erhielten die Gäste von Rolf Briegel (Betreuer des Lehrbienenstandes) und Bernward Lohr (1. Vorsitzender) einen Abriss über den Verein und die Welt der Bienen.
2014 06 28 Betriebsausflug vomstein IIUm im Anschluss jedem der Interessierten eine gute Sicht auf die "echten" Bienen zu gewährleisten, wurden gleich zwei Bienenvölker sowie der Schaukasten paralell geöffnet. So verteilt, bekamen die Besucher das Treiben auf und in der Wabe aus nächster Nähe erklärt. Ausführlich dokumentiert wurde der Zwischenstopp übrigens von einem echten Profifotografen. Sonst eher mit Werbeaufnahmen beschäftigt, hatte er mit unseren Bienen und deren Beobachtern mal etwas ganz anderes vor der Linse. 

Der Halt am Lehrbienenstand war nicht der einzige Programmpunkt auf der Agenda, so dass sich der Tross nach über einer Stunde wieder in Bewegung setzte, dem nächtsten Höhepunkt entgegen.  


 

 

 

Echte Bienen zum Anfassen folgten auf die Theorie

Eine Projektgruppe der Hebelschule in Rhina besuchte am 26.05.2014 den Lehrbienenstand. Die Projektgruppe setzte sich aus zwölf Schülerinnen und Schülern der Klassen zwei bis vier zusammen. Betreut wurde das Projekt von zwei Lehrerinnen. Ziel des Projektes war zum einen, sich Wissen über Honig- und Wildbienen anzueignen, aber auch am Ende sich ein eigenes Wildbienenhotel für den Garten zu bauen.

Nachdem sich die Schüler schon viel Theorie in der Schule angeeignet hatten, ging es nach einer kleinen Vorstellungsrunde direkt an ein Bienenvolk. Hautnah bekamen sie das Gewusel auf den Waben erklärt. Nebenbei bekamen sie Kostproben des eingelagerten Honigs frisch aus der Wabe. Als dann auch die Königin gefunden wurde hatten sie alle drei Bienenwesen gesehen. Wie die Königin zu ihrem Farbtupfer auf den Rücken kam ließen sich einige Mädchen auf ihren Fingernägeln demonstrieren. Auch wurde ausprobiert ob Drohnen wirklich nicht stechen. Eine abgefangene Drohne wanderte durch viele Kinderhände bis sie wieder in die Freiheit entlassen wurde. Wie üblich gab es in Anschluss noch Brötchen mit verschiedenen Honigen zu essen.

Der Rundgang über das Vereinsgelände endete am Wildbienenstand. Sie waren auf Schusters Rappen gekommen und kehrten so auch wieder in die Hebelschule zurück.  

Einige Tage später erhielten wir übrigens noch eine wunderschöne, von den Schülern selbstgebaute Holztafel auf der einige Informationen zur Honigbiene in Reimform geschrieben stehen.2014 05 26 Holztafel Hebelschule

Bienen
Der Frühling kommt, die Knospen blühen
Die Bienen müssen sich bemühen.
Die Königin legt Ei für Ei,
die Blumen lassen Nektar frei.
Die Drohnen liegen faul herum
die Anderen fliegen eifrig rum.
Arbeiterinnen tragen hin und her
Biene sein ist anstrengend schwer.
Die Menschen nur den Honig schmatzen,
die Bienen von Blüte zu Blüte hasten
Für 1 Kilo Honig die Bienen-Herde
muss fliegen 3mal um die Erde.
Nach 35 Tagen dann das Wunder
segeln sie reglos auf den Boden runter.
Dann ist das Leben schon vorbei,
die anstrengende Fliegerei. 


 

 

 

"Das war der schönste Schulausflug,
den wir je gemacht haben"

Ausgestattet mit einer Unterrichts-Einheit über die Honigbiene kamen am 22.05. 2014 sieben Schülerinnen und Schüler der St. Fridolins Schule in Bad Säckingen. Begleitet wurden sie von ihrer Lehrerin Lisa von Knobelsdorff, die uns folgende Zusammenfassung ihres Besuchs übermittelte:

„Ich hasse Bienen! Und Honig schmeckt mir auch nicht!" Mit dieser Rückmeldung begann unsere Unterrichts-Einheit „Die Honigbiene".
 
Während wir im Unterricht das Leben und Wirken eines Bienenstaates kennenlernten, entwickelte sich allmählich ein gewisses Interesse an der Honigbiene. 2014 05 22 Entdeckeln IIDennoch waren noch die Wenigsten meiner Schüler von der Idee begeistert einen Lehrbienenstand zu besuchen. Nachdem wir dann aber von Herrn Briegel freundlich an der Eingangspforte empfangen wurden lockerte sich die Anspannung der Kinder bereits, und löste sich rasch auf, als wir den hellen geräumigen (und bienenfreien) Anbau des Lehrbienenhauses betraten und am gemütlich eingerichteten Tisch Platz nehmen durften.
 
Herr Briegel erklärte uns anhand bebilderter Rähmchen das Leben und Wirken eines Bienenstaates in einer vom Imker versorgten Beute. So konnten meine Schüler ihr theoretisches Vorwissen festigen und es in einem zweiten Schritt in einer vorerst noch bildlich symbolisierten Wirklichkeit nachvollziehen. 2014 05 22 Entdeckeln
 
Bevor es zu dem dritten Schritt kam, uns eine aktive Imkerbeute anzusehen, durften die Kinder noch aktiv werden. Unter Anleitung entdeckelten die Jungs prall gefüllte Honigwaben und schleuderten mit einer handangetriebenen Honigschleuder den Honig aus den Waben. Zu unserer aller Freude durften wir nicht nur Honig naschen, sondern uns alle auch ein Gläschen davon abfüllen. Nach getaner Arbeit lud uns Herr Briegel zu Speis und Trank ein. Wir genossen Honigbrötchen mit zweierlei unterschiedlichen Honigsorten und tranken Apfelschorle.

Zum Abschluss dann durften die Mutigen noch in den durch eine Glastür abgetrennten Nebenraum gehen, um einen Einblick in eine belebte Beute zu bekommen. Nachdem Herr Briegel seine Beute schläfrig geräuchert hatte, konnte er gefahrlos Rähmchen für Rähmchen herausziehen, um uns das geschäftige Leben der Staatenmitglieder zu zeigen.
 
2014 05 22 HonigDer Besuch am Lehrbienenstand hat sich rundum gelohnt. Glücklich und Zufrieden traten wir den Heimweg an und noch im Auto schienen selbst die skeptischsten Kinder mit dem Thema „Biene" versöhnt zu sein. „Das war der schönste Schulausflug, den wir je gemacht haben". Mit diesen Worten verabschiedete sich ein Schüler und schwenkte glücklich sein Honigglas.

Technischer Hinweis

Beim Umzug unserer Homepage auf einen neuen Server gab es leider technische Probleme, so dass es zwischen dem 07. und 10. Juli 2014 keine Verbindung gab.

 

NaBu aus Görwihl informierte sich

2014 05 23 NaBuDer NaBu aus Görwihl kam nicht zum ersten Mal an den Lehrbienenstand. Seit vielen Jahren präsentiert sich die Ortsgruppe Görwihl des Naturschutzbundes hier am Tag der offenen Tür mit einem eigenen Stand. Diesmal kam aber eine kleine Abordnung des NaBu am 23. Mai um sich über die Imkerei zu informieren. Bernward Lohr, der Vorsitzende des Imkervereins führte die Delegation durch die neuen Räumlichkeiten und gab einen Abriss über die Vereineinschronik. Die Truppe um Rudi Apel zeigte sich beeindruckt von dem Umbau und den neu geschaffenen Möglichkeiten. Nachdem dann auch noch die Welt der Honigbiene in der Theorie durchgesprochen war öffnete der Betreuer des Lehrbienenstandes, Rolf Briegel ein Bienenvolk und die Besucher konnten sich selbst ein Bild von diese fleissigen Insekten machen. Die beiden jüngsten Teilnehmen hatten ihren Spass damit, einmal eine echte Biene in die Hand zu nehmen. Freilich war es eine Drohne, die ja bekanntlich keinen Stachel hat. Zum Abschluss wurden die ebenfalls neu gestalteten Aussenanlagen inspiziert und auch der Wildbienenstand erkundet.

Erste Besuchergruppe des Jahres 

Der heftige Regen am 02. Mai 2014 hielt 21 Schüler und zwei ihrer Lehrer nicht davon ab den Lehrbienenstand auf Schusters Rappen zu erreichen. Die Schüler der Hans Thoma Schule aus Laufenburg waren nicht nur die erste Besuchergruppe des Jahres, sondern auch die erste am frisch erweiterten Lehrbienenstand. Gerade bei diesem schlechtem Wetter und der Grösse der Besuchergruppe bewährte sich das neue Platzangebot auch schon. Die Schüler konnten einiges über die Honigbiene erfahren und es wurde auch im Ökonomieteil ein Bienenvolk geöffnet. Als dann auch die Königin gefunden wurde, war die Betrachtung aller drei Bienenwesen komplett. Wie die Königin zu ihrem farbigen Punkt auf dem Rücken kam durfte eine Schülerin auch gleich selbst ausprobieren. Allerdings musste sie sich beim Markieren mit einer einfachen Drohne begnügen. Diese, mit königlichem Punkt geadelte Drohne, wurde später wieder ins Bienenvolk verabschiedet. Zum Abschluss gab es noch Honigbrote. Dabei konnten die Schüler den Geschmackunterschied zwischen Blüten- und Waldhonig ausprobieren, oder sich einfach nur so satt essen.

 

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