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Honigseminar war auch der Abschied von Armin Spürgin

Leider war das Honigseminar im Dezember auch die letzte Veranstaltung die Herr Spürgin als Fachberater des Regierungspräsidiums für unseren Verein durchführte. Nach mehr als 36 Jahren verabschiedet er sich Ende Januar in den wohlverdienten Ruhestand. Über die Jahre hatten wir viel von seiner Erfahrung profitieren dürfen. Sehr viele Kurse und Vorträge hat er in dieser Zeit für unseren Verein gehalten. Auch erfahrenen Imker lernten dabei immer etwas Neues oder erfuhren Kniffe welche die Arbeit mit den Bienen erleichtert haben. Zum Abschied bedankte sich unser Vorsitzender Bernward Lohr für die stets fruchtbare Zusammenarbeit und überreichte zum Dank einen Geschenkkorb im Namen des Vereins. Wir wünschen Herrn Spürgin für seinen neuen Lebensabschnitt alles Gute und hoffen, dass er "privat" vielleicht doch noch gelegentlich für das ein oder andere Thema zu gewinnen ist.

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2012 06 30-Kreisimker22014 07 27 Spuergin Bernwa22012 06 01-Lehrgang Spuergi2014 07 27 Spuergin

Honigseminar zum Abschluss des Neuimkerkurses

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Der Neuimkerkurs 2015 des Imkervereins Hauenstein endete am 05. Dezember mit einem Honigseminar. Armin Spürgin, der erfahrene Fachberater für Imkerei vom Regierungspräsidium Freiburg vermittelte den Neuimkern die notwendige „Sachkunde", 2015-Honigseminar-5damit sie später den eigenen Honig unter der Marke „Echter Deutscher Honig" im Einheitsglas des Deutschen Imkerbundes verkaufen dürfen. Am Honigseminar waren die Neuimker allerdings nicht unter sich, sondern es nutzten auch weitere Vereinsmitglieder die Gelegenheit um ihr Fachwissen aufzufrischen.

2015-Anfängerkurs KurstagDer Neuimkerkurs selbst startete am 07. März mit 20 Teilnehmer(inne)n. An neun, über das Bienenjahr verteilte Kursnachmittage lernten die Teilnehmer alles, was für eine fachgerechte Bienenhaltung erforderlich ist. Die meisten haben in der Zwischenzeit auch schon eigene Bienen und haben sich auch einem Imkerverein angeschlossen. Allein unser Verein wurde aus diesem Kurs um 14 Neumitglieder verstärkt.

 

Imkerverein Hauenstein
zu Besuch beim
Imkerverein Hauenstein

Gruppenfoto Hauenstein2Alle zwei Jahre geht der Imkerverein Hauenstein auf Reisen und macht einen Ausflug. Dieses Jahr war es vom 12. bis 13. September 2015 ein zweitägiger Ausflug zum Imkerverein Hauenstein. Also der Imkerverein Hauenstein in der Pfalz war das Ziel und wurde besucht vom Imkerverein Hauenstein aus dem Südschwarzwald.

2016 0912 Ausflug-HauensteiSehr früh am Samstag um 5 Uhr 15 startete der Bus in Hartschwand und sammelte bis er gegen 6 Uhr in Niederhof war mehr als 40 Ausflügler ein. Der Bus war im wahrsten Sinne des Wortes mit einer großen Imkerfamilie bis auf den letzten Platz besetzt. Der jüngste Nachwuchsimker war gerade mal gut ein Jahr jung.

Die erste Pause fand bei der Autobahnraststätte Bühl statt. Es war für alle Wünsche vorgesorgt. Kaffee, mit und ohne Koffein, Tee, perfekt gekühlter Sekt, leckerer Hefezopf mit und ohne Nußfüllung standen zur Verfügung.

Gestärkt ging die Fahrt in Richtung Pfalz, zum Ort Hauenstein weiter. Dort angekommen, wurden wir vom Vorstand des namensgleichen Imkervereins Herrn Jürgen Engelhardt und seiner Frau empfangen. Wir besichtigten unter sachkundiger Führung das Schuhmuseum und erfuhren aktuelle und historische Fakten zur ehemals sehr bedeutenden lokalen Schuhindustrie. 2016 0912 Ausflug-Hauenst2Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden wir am lauschigen Lehrbienenstand des Imkervereins Hauenstein erwartet. Viele Imker/innen des ca. 35 Mitglieder starken Vereins begrüßten uns herzlich als ihre Namensvettern. Der Ortsbürgermeister Herr Rödig ließ es sich nicht nehmen, uns Gäste persönlich willkommen zu heißen. Nach guten Fachgesprächen und einer Kaffeepause mit leckeren Kuchen verabschiedeten wir uns mit dem Versprechen, dass die Pfälzer Hauensteiner bald den Gegenbesuch zu uns Hotzenwälder Hauensteinern antreten.

SchuhmuseumNun fuhr unser Bus in Richtung Karlsruhe, wo wir gegen 18 Uhr 30 im Hotel ankamen. Die komfortablen Zimmer wurden bezogen und eine kleine Erholungspause war angesagt. Anschließend spazierten wir gemeinsam zum Badischen Brauhaus um uns zu stärken und das Hausbier zu versuchen.

Nach einer erholsamen Nacht und dem ausgiebigen Frühstück ging die Fahrt bei Sonnenschein weiter nach Straßburg. Dort erwartete uns der Stadtführer, der bei der Stadtrundfahrt manches interessante über Stadt und Leute erzählen konnte. Das Mittagessen gab es in einem typischen Elsässer Restaurant wo jeder konnte nach Lust und Appetit bestellen konnte. Ab 14 Uhr führten uns eine Stadtführerin und ein Stadtführer in zwei Gruppen zum und ins Straßburger Münster. Wir erfuhren viele historische und seltene Anekdoten zur Geschichte des Münsters. Nach der Besichtigung schlenderten wir gemütlich durch die Altstadt. Diese Idee hatten nicht nur wir, sondern es waren sehr viele Menschen bei angenehmen Temperaturen unterwegs. Um 16 Uhr 30 traten wir zufrieden und voller guter Eindrücke die Heimfahrt an und kamen auch alle wohlbehalten zu Hause an.


 

Bergwanderung zur Belchenflue

2015 09 27-Bergw 1Am 27 September 2015 lud der Imkerverein Hauenstein zur zweiten Bergwanderung ein. Das Ziel war die Belchenflue im schweizerischen Jura. Organisiert hat auch diese Wanderung unser altbewährter Tourenleiter Erwin. Die 18 Wanderfreunde starteten in Hägendorf (434 m.ü.M.), wo man umgehend in die wildromantische Tüfelsschlucht einstieg. Der Weg schlängelte sich auf schönen Wegen an steilen, zum Teil überhängenden Felswänden entlang bis hinauf zum Bergrestaurant Allerheiligenberg. Nach einer kurzen Erfrischung wurde die Wanderung zur Wuesthöchi fortgesetzt. Dort teilten sich die Wege. 2015 09 27-Bergw 2Die etwas risikofreudigeren Wanderer kletterten zum Teil auf allen vieren zur Gwidemflue. Es ging vorbei an unterirdischen Bunkern, die als private Wohnhäuser genutzt werden. Auf der Gwidemflue nippten die ersten heimlich am Gipfelwii. Als wir alle wieder vereint auf die Belchenflue (1099 m.ü.M.) wollten, stellten wir mit Schrecken fest: „Stau am Berg". 2015 09 27-Bergw 3Unter Gedränge nahmen wir den 2ten Gipfelwii und suchten in der Ferne unsere Heimat, die man spärlich erkennen konnte. Danach verschnauften wir an einem ruhigen Plätzchen und stärkten uns mit Picknick und Wein (Wii). Nun ging's wieder runter zum Allerheiligenberg. Der nicht so gut präparierte Weg führte bei einer Person zu einer akrobatischen Showeinlage. Die Wandersfrau wurde fachmännisch verarztet und weiter gings zum Allerheiligenberg, wo wir wieder nicht am Berggasthaus vorbeigehen konnten. Magnetisch zog es uns hinein bevor wir die Tüfelschlucht wieder hinunterstiegen. Nun traten wir gemeinsam die Heimreise an. Zu Hause angelangt, wollten wir uns in einem Restaurant stärken und den Tag ausklingen lassen, was sich zur schwierigsten Aufgabe des Tages herausstellte. Schlussendlich bot uns das Lerchenstüble Asyl. Grossen Dank an Erwin, der uns wieder einmal einen sehr schönen Tag schenkte.


 

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Königinnenzucht in Theorie und Praxis
 

2015 05 09-K-Zucht-4Bereits am 09 Mai 2015 fand am Lehrbienenstand im Andelsbachtal einen Königinnenzuchkurs statt. Armin Spürgin (Fachberater für Imkerei am RP Freiburg) erläuterte den mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die theoretischen Grundlagen 2015 05 09-Koeiniginnenzuchvon der Vorbereitung und Auswahl des Pflegevolkes bis zum Begattungsflug der jungen Königin. Unter anderem wurde das Umlarfen, das rationelle Zeichnen von Königinnen und das Befüllen von Begattungskästchen vorgeführt. Gleichzeitig wurde über rationelle Alternativen zum Gezeigten aufgeklärt.


 

LaKiSo am Lehrbienenstand

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Der Laufenburger Kindersommer oder kurz LaKiSo ist ein Ferienprogramm für Jungen und Mädchen. Eines der über 100 (!) Angebote lautete "Rund um die Honig- und Wildbiene" und fand am Lehrbienenstand im Andelsbachtal statt.

Am 18. August trafen dann auch 9 Kinder mit zwei Begleitpersonen ein, um etwas über die Honig- und Wildbienen zu erfahren. Nach vielen Fragen zum Leben der Honigbiene und wie der Honig in die Waben kommt, wurden dann auch Brötchen mit verschiedenen Honigen probiert. Danach konnte die kleine Gruppe draußen am Schaukasten die Bienen beobachten und die Königin suchen. 2015 08 18-Lakiso-2015-002Ein König konnte leider nicht gefunden werden. Am offenen Bienenvolk herschte ganz schön Betrieb. Am besten schmeckte natürlich dann der Honig frisch aus der Wabe. Auch ein bekennender "Nicht-Honigesser" probierte dann doch noch und war vom frischen und warmen Honig begeistert. Danach wurde gewerkelt, denn jeder Teilnehmer baute sich ein oder mehrere Insektenhotels für Wildbienen. Behangen mit den Wildbienenhotels und einem gefüllten Glas Waldhonig wurde der Heimweg angetreten.


 

 

Werner-Kirchhof Realschule

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Am 16. Juli 2015 besuchten 19 Schüler und drei Lehrer der Werner-Kirchhof Realschule aus Bad Säckingen den Lehrbienenstand. Vom Ostbahnhof marschierte die Klasse durch das Andelsbachtal zum Lehrbienenstand. In einem Frage- und Antwort-Spiel wurde lebhaft über das Leben der Honigbiene diskutiert. Man merkte jedenfalls, dass die Schüler im Unterricht schon einiges über die Aufgaben der Honigbiene in der Natur gelernt hatten.
Gespannt wurden die Drohnen erst beobachtet, aber kurze Zeit später liefen sie schon über einige Hände. Diesmal ließen sich auch einige der Jungs einen Fingernagel mit der Jahrgangsfarbe einer Königin bemalen. Nach einem leckeren Imbiß mit Brötchen, die mit verschiedenen Honigen bestrichen waren, wurde die Verkostung am offenem Bienenvolk weitergeführt. Dort durften die Besucher Honig warm und frisch aus der Wabe probieren. Gestärkt und um neue Erfahrungen bereichert machte sich die Klasse auf den Heimweg.


 

 

Wanderstopp der Hebelschule Rhina

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Am 02. Juli 2015 wanderte die 4. Klasse der Hebelschule durch das Andelsbachtal und machte Station am Lehrbienenstand. Von den 19 Schülern mitsamt Klassenlehrer Laule wurden viele Fragen gestellt und Informationen zur Honigbiene weitergegeben. Dabei konnte die Gruppe verschiedene Honige wie Blüten- und Waldhonig probieren. Auch diesmal nahmen die ganz Mutigen die Drohnen auf die Hand oder es wurde Honig frisch aus der Wabe verkostet. Mit einem Rundgang zum Schaukasten, dem Wildbienenstand und zum Biotop endete die Führung am Lehrbienenstand. Für Lehrer Laule war es der letzte Besuch mit einer Klasse am Lehrbienenstand, denn er geht nach den Sommerferien in den Ruhestand. Wir wünschen ihm dafür alles Gute.

 


 

 

BUND-Kindergruppe

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Am 16. Juni 2015 besuchte die Kindergruppe der BUND Ortsgruppe Murg - Laufenburg mit ihrer Gruppenleiterin Dagmar Vogt sowie zwei Eltern den Lehrbienenstand. Während die Eltern schon mal den Abschluss mit Brötchen von verschiedenen Honigsorten vorbereiteten, konnten die Kinder ihren Wissenndurst stillen. Viel erfahren wurde über die Honigbiene und ihre Verwandten wie Hummel, Hornisse, Wespe oder Wildbienen. Nachdem dann jeder wusste wie viel Bienen in diesen Behausungen leben, die der Imker Beute nennt, und dass eine Drohne gar keinen Stachel hat ließen sie diese männlichen Exemplare angstfrei über die die Hand laufen. Der Honig frisch aus der Waabe schmeckte so gut, dass noch mal Nachschub geholt werden musste. Jeder bekam dann noch ein Stück Honigwabe zum mitnehmen. Am Ende wurden aber trotzdem noch die von den Eltern geschmierten Brötchen vertilgt.


 

 

Bergwanderung 2015 auf den Hirzli

Am 21. Juni war der Termin zur jährlichen Bergwanderung des Imkervereins Hauenstein. Diesmal hatte unser Tourenführer Erwin eine Wanderung ins Glarnerland ausgesucht. Der Wetterherrgott hatte ihm für den Sonntag sieben Sonnenstunden zugesagt.

2015 06 21 Wanderung HirzliDa es bei unserer Abfahrt um 7.00 Uhr schon regnete, hofften wir, dass das schöne Wetter noch vor uns liegt. Um halb Zehn waren wir bereits an der Talstadion der Seilbahn in Niederurnen auf 435 m angekommen. Da in die Gondeln nur jeweils 6 Personen passen, dauerte es eine Weile bis alle 18 Wanderer in Morgenholz auf 980 Höhenmeter gebracht waren. Ohne Nebel und Regen hätte man einen schönen Ausblick aus der Gondel haben können, aber immerhin wurden mit dem Transport etliche Höhenmeter gespart.

Auf den ersten Metern der Wanderung folgten wir – wie später auf den letzten des Abstiegs – einem Skulpturen-Rundweg. Abwechslungsreich zog sich der Weg durch steile Wald- und nasse Wiesenflächen serpentinenartig den Hang hinauf. Über „Schwynfärch" erreichten wir ein neu geschindeltes Forsthaus. Hier wurde erst mal gevespert. Nach einer weiteren steileren Wald-Wiesen-Passage erreichten wir – im Wolken-Nebel-Regen Gemisch das Gipfelkreuz des Hirzli auf 1641 m. Die Sicht war allerdings gleich null. Wie gut, dass es hier gleich drei Panoramatafeln gab, die uns zeigten, was wir alles nicht sehen konnten. Nach einer Flasche Gipfelwein folgte ein anspruchsvoller Gratweg. Einige wenige Stellen waren an steilen und felsigen Passagen mit Seilen gesichert. Am anspruchsvollsten waren jedoch witterungsbedingt die nassen und abschüssigen Abschnitte auf der Nordseite. Hier bewegten wir uns mehrere Male nah an der hohen und teils senkrecht abfallenden Flühen ...... der Nebel verbarg uns jedoch die Abgründe.

2015 06 21 Wander Hirzli 2Der letzte steile Aufstieg ging am Nagelfluh-Felsen entlang zum „Planggenstock" hinauf auf 1675 m. Auf den letzten Metern zum Gipfel überraschte uns eine große Anzahl stattlicher vollblühender „Flueblüemlis". Mit ein ein wenig Sonne und einem blauem Himmel oben drüber wären sie noch besser zur Geltung gekommen. Da das Wetter hier oben aber immer ungemütlicher wurde beschlossen wir auf direktem Weg zum Berghaus Hirzli in Bodenberg auf 1066 m abzusteigen. Ursprünglich wollten wir das Berghaus über die „Rossweidhöchi" erreichen. Dieser direkte Fußweg führte steil abwärts. Der Regen der letzten Tage hatte alles rutschig werden lassen und die teilweise hohen Stufen ausgeschwemmt. Trotz gebotener Aufmerksamkeit kamen einige ins Rutschen.

2015 06 21 Wander Hirzli 3Triefend nass und dreckig erreichten wir gegen 12.30 Uhr das Bergasthaus Hirzli. Wir freuten uns über die gemütliche Stube mit warmer Suppe und Kaffee. Und siehe da, die ersten Sonnenstrahlen kamen doch noch durch. Als wir alle trocken waren ging es zurück zur Bergstation der Luftseilbahn Morgenholz, welche uns wieder in Etappen nach Niederurnen beförderte.

Wenigstens auf unserer Heimfahrt schien dann endlich die Sonne und unseren Abschlusshock konnten wir gegen 17.30 Uhr  in Laufenburg auf der Sonnenterrasse des Lerchenstübles ausklingen lassen. Da die Wanderung bei guter Sich sehr interessant und das Bergpanorama beeindruckend sein muss, beschlossen wir das Ganze bei besserem Wetter noch einmal zu wiederholen. Unser Wanderführer Erwin hat trotz der nicht vorhersehbaren Bedingungen uns einen wunderschönen Tag beschert, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Etwas über
"Amerikanische Faulbrut"
oder
"Warum der Besuch im Glascontainer
für heimische Bienen tödlich sein kann"
erfahren Sie
>>> hier <<<


 

Amerikanische Faulbrut in Waldshut und Weilheim ausgebrochen 

Am 28.05.2015 wurde in insgesamt vier Bienenständen in den Gemeinden Weilheim und Waldshut der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut amtlich festgestellt. Um die betroffenen Bienenstände in den Ortsteilen Weilheim, Nöggenschwiel, Waldhaus und Berghaus wurden Sperrbezirke eingerichtet. Bienen in den Sperrbezirken dürfen von ihren Standorten nicht entfernt werden, das Verbringen von Bienen in die Sperrbezirke ist ebenfalls verboten.

--> Karte der Sperrbezirke <--

Einen Link zum Tierseucheninformationssystem (TISS), mit dem der Status dieser Fälle abgefragt werden kann, finden Sie auf dieser Homepage unter "Links" -> "Bienenkrankheiten...." ->"Verbreitung der Amerikanischen Faulbrut"


Natur- und Umwelt AG zu Besuch

2015 05 11 Gemeinschaftssch"Wenn ein Mädchen, das Angst vor Bienen hat, eine Drohne ohne Weiteres in die Hand nimmt, dann war der Lehrgang erfolgreich" erklärte im Anschluss Elvira Horn die betreuende Lehrerin der Natur- und Umwelt AG der Gemeinschaftsschule Hotzenwald.

Diese AG kam am 11. Mai vorbei um Wissenswertes über Bienen zu lernen. Den Kindern wurde gezeigt wie sich die Bienen vermehren, wie sie sich organisieren und erklärt dass für das Glas Honig auf dem Frühstückstisch eine Flugstrecke von etwa dem dreifachen Erdumfang nötig ist. Am Wildbienenstand wurden noch die anderen Bienen gezeigt, die zwar keinen Honig liefern aber trotzdem sehr nützlich sind. Nicht zuletzt wurde nahe gebracht wie wichtig die Bienen für uns und die Umwelt sind. Da Lernen alle Sinne anregen soll, wurde von den Schülerinnen und Schüler am Ende noch der Unterschied zwischen Tannen- und Blütenhonig auf Brötchen "erschmeckt".


 

 

  Jahreshauptversammlung 2015

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Am 07. März 2015 fand im Gasthaus Engel in Niederhof die jährliche Hauptversammlung statt. Ausführlich ließ der Vorsitzende Bernward Lohr das Vorjahr vor 51 Mitgliedern und Gästen Revue passieren.

Die warmen Temperaturen ab März sorgten für einen frühen Start in die Saison. Leider konnte das schneller als die Bienenpopulation wachsende Überangebot an Blüten von den Bienen nicht voll genutzt werden. Da eine spätere Waldtracht ausblieb blieb die Honigernte auch eher bescheiden.

2015 03 07 JHV13Durch den frühen Start war der Milbendruck im Sommer recht hoch. Die lang anhaltende Schlechtwetterperiode ab Mitte Juli sowie die Umstellung auf eine niedriger konzentrierte Ameisensäure erschwerte eine wirksame Milbenbehandlung erheblich. Wer seinen Behandlungserfolg nicht kontrollierte ging ein grosses Risiko ein.

Am Lehrbienenstand des Vereins wurden insgesamt acht Imkertreffs durchgeführt. Das Besucherrekordniveau des Vorjahres konnte dabei gehalten werden. Erstmalig gab es an einem Samstag im Oktober auch einen sehr praktischen Imkertreff zum Thema Wachsgewinnung.

Im Laufe des Jahres konnten 12 Besuchergruppen, darunter viele Schulklassen, begrüßt werden.

Aus der Königinnenzucht von Heinz Vogt konnten 61 F1 Königinnen und 21 schlüpfreife Zellen abgegeben werden.

Ein Höhepunkt des Jahres war natürlich das Einweihungsfest des erweiterten Lehrbienenstandes im Juli. Ekkehard Hülsmann, der Präsident des Landesverbandes Badischer Imker hielt dabei die Hauptfestrede.

2015 03 07 JHV15Weitere Aktivitäten des Jahres waren Grillfeste, Bergwanderungen und die Teilnahme am Laufenburger Weihnachtsmarkt.

Die Mitgliederzahl ist leicht angestiegen und der Verein besteht nun aus 92 aktiven und 5 fördernden Mitgliedern.

Da auch Neuwahlen des Vorstandes anstanden, gab es noch einen kurzen Abriss über die Vorstandsarbeit der letzten vier Jahre. Neben der Erweiterung des Lehrbienenstandes wurden vor allem das neu geschaffene Vereinslogo, die Homepage, neugeregelten Ehrungen sowie die vielen Neuanschaffungen erwähnt.

2015 03 07 JHV VorstandNach dem Kassenbericht, den Ehrungen und der Entlastung des Vorstandes wurde ein neuer Vorstand gewählt. Bis auf Herbert Siebold (Schriftführer) und Uwe Dedering (2. Vorsitzender), die sich nicht mehr zur Wahl stellten, wurde der bisherige Vorstand bestätigt. Als neuer 2. Vorsitzender wurde Harald Schlegel und als neue Schriftführerin Angelika Anselm gewählt

Der neu bestätigte Vorsitzende Bernward Lohr gab dann noch einen Überblick über die Aktivitäten im neuen Vereinsjahr und zum Abschluss gab es wie üblich einen interessanten Fachvortrag. Armin Spürgin (Fachberater für Imkerei am Regierungspräsidium Freiburg) berichtete gewohnt kompetent und kurzweilig über das weniger schöne, aber natürlich sehr wichtige und notwendigeThema der Bienenkrankheiten.

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