Hier geht es zurück ins Jahr 2021

Unsere Jubiläumswanderung am 19. September 2021

Um 9.30 Uhr machten sich 11 Wanderer vom Lehrbienenstand auf zum ersten Etappenziel Hänner. Dort kamen 4 weitere Wanderer dazu. Elke und Bernward Lohr haben uns ein 2. Frühstück mit leckeren Häppchen, heißen Würsten, Brot und Getränken vorbereitet. Alle genossen die Leckereien sehr. Vielen Dank Euch beiden. Leider meinte es das Wetter nicht so rosig mit uns. So mussten wir weite Strecken im Regen laufen. Aber das tat unserer Fröhlichkeit während der Wanderung keinen Abbruch. Von Hänner ging es über das Bildstöckle, den Stellekopf über Thimos zum Bienenstand unseres Ehrenvorsitzenden Heinz Vogt in Niederhof. Eigentlich war dort eine Kaffeehock direkt beim Bienenstand geplant. Das war aufgrund des schlechten Wetters nicht möglich. Heinz ließ es sich trotzdem nicht nehmen uns seinen wunderschönen Bienenort zu zeigen.

Nach einer kurzen Pause wanderten wir weiter im Regen über Binzgen zum Lehrbienenstand. Dort wurden wir von weiteren Imkerkolleginnen und Imkerkollegen zum Teil mit ihren Partner erwartet zu köstlichem Kuchen und heißen Getränken. Angelika Mutter und Brigitte Vogt haben alles wunderschön vorbereitet und das Vereinsheim war gut warm. Für uns durchnässten Wanderer eine Wohltat. Auch Euch beiden ein herzliches Dankeschön. Mit gemeinsamen Gesprächen und Lieder passend zu unseren Bienen war der Nachmittag unterhaltsam und gesellig.

Zum Abschluss grillte unserer Vereinsvorsitzender Bernward Lohr Würste auf dem Grill. Noch einmal ein kulinarischer Genuss. Wir Wanderer liefen etwa 17 km mit gesamt 380 Höhenmeter. Unsere Jubiläumswanderung war sehr gelungen und wir behalten sie sicher alle in schöner Erinnerung.

Bericht: Barbara Beck

Hingucker und Naturschutz - Diese Pflanzen lieben die Bienen im Spätsommer

Es sieht nicht nur schön aus, sondern hilft auch der Umwelt - die richtigen Pflanzen im Garten können viel helfen.
Diese Pflanzen lieben Bienen im Spätsommer (mein schöner Garten 03. September 2021)

LAKISO am Lehrbienenstand

Zehn Jungen und Mädchen vom Laufenburger Kindersommer (LAKISO) waren am Lehrbienenstand um in die Welt der Bienen zu tauchen und den Geschmack von frischen Honig zu erleben.

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Foto: Rolf Briegel

Kinder tauchen in die Welt der Bienen (Südkurier am 19. August 2021)

Die beiden Bienenexperten Rolf Briegel und Alexander Köpfer vom Imkerverein Hauenstein erzählen viel Wissenswertes beim Laufenburger Kindersommer (Badische Zeitung am 20. August 2021)

Oberhofer Sommerferienprogramm 2021 am Lehrbienenstand

Am Freitag, den 13. August, wanderten von Oberhof, 21 Kinder und 3 Betreuer zum Lehrbienenstand. Bei schönstem Wetter wurde rund um das Vereinshaus alles erkundet und beim Öffnen eines Bienenvolkes, war das Interesse riesengroß. Ein jeder wollte frischen Honig aus der Wabe probieren. Am Schaukasten konnten die Kinder keine Königin finden um so spannender war es am offenem Bienenvolk, endlich eine Königin hautnah zu sehen. Viele Fragen wurde im Versammlungsraum besprochen und da es leider keinen Bienenkönig zu finden gab, ließ man sich die leckeren Honigbrötchen schmecken. Pünktlich zum Mittag traf der Verpflegungsbus ein und in Eigenregie wurden an einer Feuerschale Würstchen gegrillt.

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Foto: Rolf Briegel

Besuch vom Schwarzwaldverein Vorderer Hotzenwald

Am 8. August besuchte eine Wandergruppe vom "Schwarzwaldverein Vorderer Hotzenwald" den Vereinsstand. Nach einem Vesper am Vereinsstand konnte die Gruppe gleich vor Ort interessantes über die Lebensweise der Honigbiene erfahren. Am Schaukasten wurde gleich die Königin entdeckt und die Jüngsten der Wandergruppe waren voll begeistert vom Leben der Honigbiene. Am offenen Bienenvolk wollten alle mal frischen und warmen Honig probieren. Bei schönstem Wetter konnte der Vorsitzende Martin Lauber mit begeisterten Wanderkollegen den Rückweg antreten.

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Foto: Rolf Briegel

Gepanscht, gestreckt, verfälscht - Wo Honig draufsteht, ist nicht immer Honig drin

Ein interessanter Bericht von ntv dazu: Wo Honig draufsteht, ist nicht immer Honig drin (ntv am 01. August 2021)

Besuch von der Werner-Kirchhofer-Realschule aus Bad Säckingen

Am 21. Juli 2021 besuchten 26 Schulkinder und zwei Lehrkräfte von der Werner-Kirchhofer-Realschule aus Bad Säckingen den Lehrbienenstand im Andelsbachtal. Nach Begrüßung und Vorstellung der Vereinsanlage, wurde munter über das Leben der Honigbiene referiert und gefragt. Die Kostproben mit Blütenhonig und Waldhonig fanden reißend Absatz. Am Schaukasten war die Königin zu suchen - in diesem Jahr sehr einfach - der weiße Punkt war schnell ausgemacht. Das offene Bienenvolk war für einige Schüler der absolute Höhepunkt - einmal konnte etwas frischer Honig von der Wabe probiert werden - ganz Mutige haben selber von der Wabe die letzten Drohnen abgefangen. Der Smoker ist immer wieder ein heißbegehrtes Imkerwerkzeug.
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Nach dem Gruppenfoto verließ eine motivierte Schülerschar den Vereinsstand in Richtung Ostbahnhof - mit dem Hinweis - sie möchten unbedingt mal wieder vorbeikommen!

- Rolf Briegel -

101 Jahre Imkerverein Hauenstein – ein lauschiges Geburtstagsfest

Eigentlich wollten wir im letzten Jahr ausgiebig und mit einem abwechslungsreichen Programm unser 100-jähriges Vereinsjubiläum feiern. Pandemiebedingt mussten wir alle geplanten Veranstaltungen absagen und sie auf das Jahr 2021 verschieben. Leider konnten wir auch dieses Jahr nicht wie geplant feiern. Unser Verein wurde am 09. Juli 1920 im Gasthaus Krone in Hänner gegründet, daher trafen sich am 09. Juli 2021 zahlreiche Mitglieder unseres Vereins auf Einladung der Vorstandschaft am Lehrbienenstand, um im Rahmen der aktuell zulässigen Möglichkeiten das 101-jährige Geburtstagsfest im Freien zu feiern. Sogar der Wettergott war uns wohl gesonnen und bescherte uns allerschönstes Geburtstagswetter. Vorsitzender Bernward Lohr freute sich bei seiner Begrüssung sehr über den Zuspruch zu dieser Veranstaltung und hies die erschienenen Imkerinnen und Imker herzlich willkommen. In seiner Ansprache würdigte er die Arbeit der Vereinsmitglieder in der zurückliegenden Zeit und gab einen kurzen Überblick über die aktuell laufenden Aktivitäten im Verein. Das Freigelände rund um unseren Lehrbienenstand bot ein sehr ansprechendes Festplatzambiente, so wurden die Festivitäten mit einem Sektempfang eröffnet. Danach war dann bei Speis und Trank Zeit um sich auszutauschen. Das aktuelle, ziemlich ambitionierte Bienenjahr, liefert dazu genügend Gesprächsstoff. So konnte die gutgelaunte Imkerfamilie wieder einmal ein paar schöne Stunden in geselliger Runde verbringen. Ein besonderer Dank an die beiden Angelikas für den Sektempfang und die "Festdekoration", sowie an Bernhard für die leckere Zubereitung des Geburtstagsmenüs.

Kreuzkräuter von Grünland und Ruderalflächen entfernen!

Auf nicht genutzten bzw. nicht gepflegten Flächen entlang von Straßen, Wegrändern, Zäunen u.a., sowie auf schlecht gepflegten Wiesen und Weiden ist jetzt das gelb blühende Jakobskreuzkraut zu sehen.
Das Wasserkreuzkraut kommt auf feuchten Flächen (Nass- und Moorwiesen) auch bei intensiver Nutzung vor. Alle Pflanzenteile der Kreuzkräuter sind im frischen und konservierten Zustand sehr giftig für Pferde und Kühe. Schafe und Ziegen sind weniger gefährdet. Auf der Weide werden die Pflanzen vom Tier aufgrund der Bitterstoffe meist gemieden, in Heu und Silage werden sie mit gefressen.

Die Kreuzkräuter können sich durch überreichliche Samenbildung schnell ausbreiten. Das Jakobskreuzkraut ist eine heimische Pflanze und dient den Raupen des Jakobskrautbären als Nahrung. Wo diese Kräuter jedoch näher als 100 Meter von Wiesen oder Weiden entfernt wachsen, besteht ein mittleres bzw. hohes Risiko des Einwanderns.

Dort und auf dem Wirtschaftsgrünland sollten einzelne Jakobskreuzkraut-Pflanzen konsequent vor der Samenbildung mit der Wurzel ausgerissen oder ausgestochen und entsorgt werden. Der Unkrautstecher der Firma Fiskar (Fiskars Lawn-Weed-Puller) gilt hinsichtlich der Arbeitsleistung und geringerer Narbenverletzung als vorteilhafter als der Ampferstecher.

Da der Kontakt mit der Pflanze Hautreizungen hervorrufen kann, ist empfindlichen Personen das Tragen von langer Kleidung und Handschuhen zu empfehlen. Zu beachten ist die Verwechslungsmöglichkeit mit weiteren zurzeit gelb blühenden Pflanzen, wie z. B. Rainfarn, Johanniskraut und Wiesenpippau.

Auf Wirtschaftsgrünland sollten die entstehenden Lücken umgehend mit Gras nachgesät werden, damit es nicht zum Neuaustrieb von Samen der Kreuzkräuter kommen kann.

Bei stärkerem Befall kann man das Jakobskreuzkraut zurückdrängen, wenn wiederholt zweimal pro Jahr, jeweils, wenn mehr als die Hälfte der Pflanzen erste offene Blüten haben, gemäht wird. Das anfallende Schnittgut darf nicht verfüttert werden.

Das Wasser-Kreuzkraut kann durch einen späten Schnitt im Herbst und Abräumen des Schnittguts unterdrückt werden. Zudem hilft bei der Regulierung auch die wiederholte Mahd zur Blüte durch Schnitte im Juli, August und Oktober mit anschließendem Abräumen.

Bei Massenauftreten auf Wiesen (nach dem letzten Schnitt) und Weiden kann ein Herbizid eingesetzt werden. Zum Zeitpunkt des Rosettenstadiums, kurz bevor der Stängel geschoben wird, ist z. B. mit dem Mittel Simplex ein guter Bekämpfungserfolg möglich. Bei einem Einsatz dieses Mittels müssen aber viele Auflagen (z. B. bei der Verwendung von Gärresten, Gülle etc., siehe Merkblatt Integrierter Pflanzenschutz 2021, Tabelle 59 auf Seiten 112 bis 113) beachtet werden.

(Informationen des Regierungspräsidium Stuttgart vom 30.06.2021)

https://www.proplanta.de/agrar-nachrichten/pflanze/kreuzkraeuter-von-gruenland-und-ruderalflaechen-entfernen_article1625134627.html

Unerwünschte zusätzliche Fluglöcher

Bei einem unserer Vereinsmitglieder (Torsten B.) wurden im Januar zusätzliche Fluglöcher aufgefunden. Der Täter - ein Specht.

Auch mit solchen Problemen muss sich ein Imker herumschlagen. Ein bisschen handwerkliches Geschick schadet einem Imker nicht.

Vorher:

Foto: Torsten B.

Nachher:

Foto: Torsten B.

 

Information zur Imkereiförderung für Vereine

Am 17.06.2021 nahmen zwei Vereinsmitglieder an einem Webex des Landesverbands zum Thema "Information zur Imkereiförderung für Vereine" teil. Ziel war es die Abläufe und Bedingungen für Förderungen des Regierungspräsidiums Freiburg darzustellen um so mehr Mittel für unseren Verein zu bekommen.

Die förderfähigen Massnahmen sind dabei für uns vor Allem bei der Beschaffung von Ausrüstungen

2021 Neuimker Kurs während Corona

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Dies wurde uns im Corona Jahr 2020 extrem bewusst.

Eigentlich wollten wir das 100 jährige Bestehen unseres Vereins feiern, was jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Jedoch nach alter Väter Sitte war uns klar, dass wir nicht nur Ableger bilden müssen, sondern auch Neuimker ausbilden müssen, um den Fortbestand der Imkerei, des Vereins und natürlich das imkerliche Wissen an Nachfolgende weiter zu geben. Die Tradition der Wissensvermittlung, in Theorie und Praxis, wird in unserem Verein seit vielen Jahren auch durch Neuimker Kurse durchgeführt. So ein Kurs war für 2021 geplant.Früh im Jahr wurde klar das dies nicht wie bisher durchführbar sein wird. Man entschied sich, dank der modernen Möglichkeiten zu einer Online Schulung, solange dies nicht anders möglich ist.

Das Angebot wurde von 16 Teilnehmern gerne angenommen. Manchen kam dies sogar entgegen, da einfacher, als sich an 10 Samstagen zum Lehrbienenstand aufzumachen. Der Kurs begann im Februar. Es trafen sich alle 14 Tage 9 Frauen und 7 Männer beziehungsweise angehende Imker online zur theoretischen Bienenkunde. Bernward Lohr, Alexander Köpfer und Rolf Briegel ließen sich auf das Wagnis der Vermittlung von Abläufen im Bienenvolk, Blühphasen, Werkzeugen usw. ein. Gerade die Imkerei, die so viel mit Naturverständnis, beobachten und erleben von jahreszeitlichen Abläufen zu tun hat. Vom Gespür für Wetter, Temperatur und Stimmung im Bienenvolk, soll nun relativ trocken erklärt werden. Man erlebt kein Summen und riecht nicht den besonderen Geruch im Lehrbienenstand. Kann das funktionieren?

Es funktioniert! Die 3 Mentoren lesen nicht einfach Ihre Skripts ab. Sie drehen Videos, erzählen lebhaft von Ihren Erfahrungen, machen Lust auf das Abenteuer Bienen. Jeder Kursteilnehmer hat zudem die Möglichkeit bei einem Mentor die Praxis zu erleben. Teilweise haben die Neuimker bereits eigene Völker oder haben die Möglichkeit bei Imkerkollegen mit zu helfen.

Nun kommt eine weitere Besonderheit in diesem Jahr 2021 dazu. Es gab seit vielen Jahren kein so kaltes und unbeständiges Frühjahr. Die Völker drohten im April noch zu verhungern. Abläufe wie das durchlenzen waren lange Zeit nicht möglich. Den Kursteilnehmern wird grosses Durchhaltevermögen abverlangt. Doch bin ich sicher, mit den wärmer werdenden Temperaturen werden nicht nur die Bienen mit Freude an die Arbeit gehen, auch die Neuimker werden das bisher gelernte endlich in der Praxis umsetzen können.

Das Wunder „Bienenvolk“ wird sie in Ihren Bann ziehen.

Bis hoffentlich bald, persönlich, ein Teilnehmerin.

In Riehen nach der deutschen Grenze ist in einem Bienenstand die Sauerbrut ausgebrochen

https://www.suedkurier.de/region/hochrhein/kreis-waldshut/in-riehen-nach-der-deutschen-grenze-ist-in-einem-bienenstand-die-sauerbrut-ausgebrochen;art372586,10835298

Wir haben mit Dr. Klaus Reuther vom Veterinäramt in Waldshut gesprochen. Sauerbrut bzw. Europäische Faulbrut ist bei uns in Deutschland weder melde- noch anzeigepflichtig. Auch kann seitens vom Amt kein Sperrbezirk oder sonstige rechtliche Massnahmen erwirkt werden. Dennoch - sollte jemand ein Problem am Bienenstand haben und die Brut, eben sauer riecht, bitte Proben entnehmen und einschicken zur Diagnose, sowie das Veterinäramt über das Ergebnis informieren, damit zumindest Informationen publiziert werden könnten.

Grundsätzlich gilt - wenn ihr denkt das es den Bienen nicht gut geht - ruft den Bienensachverständigen herbei.

Neues aus der AGT Züchtergruppe

Abgabe einiger Königinnen an der Gebirgsbelegstelle Hoher Randen und Übergabe einiger Königinnen an Peter Linder für die Inselbelegstelle Norderney.

Am 12.06.2021 gegen 16.00 Uhr versammelten sich einige Imkerkollegen um den Abtransport für die Königinnenzucht zu übernehmen. Ein paar Begattungskästchen brausten leider noch auf. Da musste kurzerhand noch umdisponiert werden. Nachdem das aber unter Kontrolle gebracht werden konnte, brachen wir auf um an die Gebirgsbelegstelle Hoher Randen zu fahren. Treffpunkt war hier direkt an der Belegstelle gegen 18.00 Uhr.

Nachdem wir alle für den Hoher Randen vorgesehenen Königinnen in ihren EWKs / Apideas aufgestellt hatten, konnten wir weitere 52 Begattungseinheiten an Peter Linder übergeben. Peter fährt unsere wertvolle Fracht freundlicherweise nach Norderney.

Gegen 19.30 Uhr konnten wir dann wieder den Heimweg antreten.

Hoffen wir auf einen guten Ausgang

 

So sah es heute gegen 18.30 Uhr am Hoher Randen aus

Foto: Thomas Schlachter

 

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